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Jürgen Mayer H. geht unter die Brillendesigner

Der Berliner Architekt Jürgen Mayer H. hat für das Label IC! Berlin eine Brillenkollektion entworfen - die die aus natürlicher leichter Asymmetrie beider Gesichtshälften basierende Schönheit unterstreichen soll. Perfektion ist langweilig: Charakter und natürliche Schönheit resultieren aus kleinen Mäkeln und der Tatsache, dass beim Gros der Menschen die Gesichtshälften beileibe nicht gespiegelt sind - was unter anderem dazu führt, dass man gerne von seiner Schokoladenseite gesehen wird.

Brillenhersteller haben diese Tatsache bislang weitgehend ignoriert zugunsten standartisierter symmetrischer Brillengläser. Der neue Prototyp gibt Jürgen Mayer H. mit asymmetrischen Brillen, leichten Verschiebungen und Veränderungen zwischen den beiden Gläsern subtile Antwort auf die Asymmetrie des menschlichen Gesichts.

Asymmetrische Brillen präsentieren ein innovatives Konzept in zwei Schritten: Im ersten werden Brillen mit asymmetrischen Rahmen angeboten, die der Persönlichkeit ein gewisses Extra verleihen und einen dynamischen Look geben. In einem zweiten, technologisch weiter fortgeschrittenen Schritt werden asymmetrische Brillen jedem Gesicht individuell angepasst.

Das Scannen, ausmessen und dekodieren des Gesichts gibt die Koordinaten vor, anhand derer ein Musterrahmen den individuellen Asymmetrien angepasst wird. Die Namen der Modelle: boytoy, larifari, okidoki, remmidemmi and tictoc.

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