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Konzerthaus München, Wettbewerb, Cukrowicz Nachbaur

Konzerthaus in München: Erster Preis an Cukrowicz Nachbaur Architekten

Insgesamt 25 Preisrichter unter Vorsitz des Architekten Prof. Arno Lederer stimmten für den Entwurf des Vorarlberger Architekturbüros Cukrowicz Nachbaur. Das junge Büro aus Bregenz setzte sich gegen zahlreiche Stararchitekten durch. David Chipperfield Architects (Berlin) mit ihrem klassizistisch anmutenden Projekt belegte den dritten Platz. Vier weitere Architekturbüros: Zaha Hadid Architects, Mecanoo, Henning Larsen und Christ & Gantenbein erhielten lediglich eine Anerkennung. Der zweite Preis ging an das Hamburger Büro PFP Architekten. 3XN Architekten aus Kopenhagen belegten den vierten Platz und Volker Staab aus Berlin kam auf den fünften Platz.

Das Preisgericht lobte den Siegerentwurf für seine prägende Gestalt, »zurückhaltend und ausdrucksstark zugleich«, der im heterogenen Umfeld des Münchner Werksviertels einen Ruhepunkt schafft. Im Vergleich zu einigen ausgefallenen Wettbewerbsprojekten wirken das Volumen und die Konzertsäle im Inneren nicht zu spektakulär. Das Projekt von Cukrowicz Nachbaur – ein scheunenartiger Bau mit Glasfassade – nimmt aber Bezug auf die industrielle Vergangenheit des Areals. Das Projekt, das momentan auf 360 Millionen Euro geschätzt wird, wird in den kommenden Jahren eines der teuersten Kulturprojekte der Bundesrepublik sein. 

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