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Anna & Eugeni Bach, Mies missing materiality, Barcelona-Pavillon, Adrià Goula

Mies missing materiality: Installation von Anna und Eugeni Bach

Durch eine künstlerische Intervention verwandeln Anna und Eugeni Bach den Barcelona-Pavillon von Mies van der Rohe in ein monumentales »Modell«. Alle Oberflächen des Pavillons werden bis zum 27. November 2017 mit einer weißen Folie überzogen. Die Installation, die das Gebäude als eine Abstraktion seiner selbst erscheinen lässt, verweist auf die repräsentative Rolle sowohl des ursprünglichen Werks als auch seiner späteren Rekonstruktion. 

Die Fundació Mies van der Rohe lädt regelmäßig Künstler und Architekten ein, um mithilfe ihrer Interventionen neue Sichtweisen auf die Architekturikone auszulösen. Nach SANAA, Jeff Wall, Ai Weiwei und anderen konnten dieses Jahr Anna und Eugeni Bach ihr Projekt »mies missing materiality« realisieren. Der renommierte Architekt Juhani Pallasmaa deutete den künstlerischen Eingriff als einen außergewöhnlichen Entwurf, der besonders reich an Assoziationen und Querverweisen ist. Die weiße Farbe der entmaterialisierten Oberflächen steht symbolisch für die Rolle der weißen Oberfläche in der klassischen Moderne: als Sinnbild des aufkommenden – heroischen – Zeitalters.

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