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Starbucks Reserve Roastery in Mailand

Neue Barista in der Stadt: Starbucks Reserve Roastery in Mailand

Ein Starbucks in Italien?! Die Entscheidung des Großkonzerns, erstmals im »Land des Kaffees« Fuß zu fassen, wurde durchaus kontrovers diskutiert. Einige Stimmen deuteten den Markteintritt des Kaffeeherstellers als kulturimperialistischen Affront gegenüber der nationalen Identität Italiens, andere sorgen sich um steigenden Wettbewerbsdruck und das Kleinunternehmertum, auf dem die italienische Wirtschaft zum großen Teil ruht. Howard Schultz, Gründer von Starbucks, beschwichtigte mit der Replik, dass sein Unternehmen den italienischen Markt mit »Demut und Respekt« betreten werde. 

So präsentiert sich die neu eröffnete Rösterei im Palazzo delle Poste auf einer Gesamtfläche von 2300m2 in unmittelbarer Nähe zur Galleria Vittorio Emanuele II und La Scala. Im Mittelpunkt des Geschehens steht ein 6,5m hoher Scolari Trommelröster. Die Inneneinrichtung erinnert an die Röstereien von Starbucks in Seattle und Shanghai - helle Grüntöne vermischen sich mit Rohrleitungen aus Bronze und kannelierten Holzelementen. In Anlehnung an die italienische Architekturgeschichte bestehen sowohl die Oberflächen der Theken als auch der Mosaikboden aus toskanischem Carrara-Marmor, der bereits zu Zeiten der Römischen Republik verwendet wurde.

Das Unternehmen ist damit in insgesamt 78 Ländern aktiv. Liz Muller, Chief Design Officer von Starbucks, erhofft sich mit der Mailänder Rösterei, eine neue Kaffeepraxis nach Italien zu bringen. Es bleibt daher abzuwarten, ob der weltgrößte Kaffeehersteller mit seinen 47 Jahren Erfahrung sich in der Lombardei behaupten kann.

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