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GROHE, Flughafen, München, Koch + Partner Architekten und Stadtplaner, Klimafassade, Sanitär, Sensorsteuerung, Armatur

Neue Horizonte für Flughafen-Architektur und -Ausstattung

»Oberstes Ziel in der Planung war die Weiterentwicklung der Gestaltungskriterien von Terminal 2: Übersichtlichkeit, Orientierung, Großzügigkeit und die lichte Freundlichkeit«, sagt Norbert Koch von Koch+Partner Architekten und Stadtplaner, die beim 2016 eröffneten Satelliten als Generalplaner agierten und bereits für die Architektur des Terminals 2 verantwortlich zeichneten. Die funktionale und operative Ergänzung zum Terminal hat keine eigene landseitige Anbindung. Es handelt sich um eine dreigeschossige Aufstockung einer bestehenden Gepäcksortierhalle auf dem östlichen Vorfeld, die nun über ein führerloses unterirdisches Personentransportsystem (PTS) mit dem T2 verbunden ist.

Nachhaltiges Gebäudekonzept samt Klimafassade
Die Besonderheit liegt in der offenen, lichtdurchfluteten Gestaltung und im nachhaltigen Ansatz des Gebäudes. Um einen bestehenden Vorfeldtower gruppiert sich ein sogenannter Marktplatz mit großem Shopping- und Gastronomieangebot. Der monolithische Turmschaft ist durch die gläserne Hülle des 609 m langen Riegels sichtbar und bildet auch innen einen zentralen Orientierungspunkt. Fünf neue Lounges tragen des Weiteren zur hohen Aufenthaltsqualität im Satelliten bei. Mit einer 4,5 m breiten, doppelt verglasten Klimafassade schufen die Architekten einen erheblichen Beitrag zur Energieeinsparung im Gebäude. Der begehbare Puffer zwischen Pier und Außenbereich dient als Verkehrsfläche für die gelandeten, abflugfertigen oder umsteigenden Passagiere. Quelllufttechnik und Latentwärmespeicher in diesen Bereichen sind unter anderem dafür verantwortlich, dass der CO2-Ausstoß pro m2 Bruttogeschossfläche im Schnitt 40 % niedriger ist als in den beiden Terminals. Tageslichtabhängige LED-Beleuchtung spart zudem einen erheblichen Anteil an elektrischer Energie.

Hygiene und Energieeffizienz in den Sanitärräumen
In den Sanitärräumen kamen Produkte von GROHE zum Einsatz, die Wasser und Energie sparen und dadurch ihrerseits kosten- und ressourceneffizient sind. Die hohe Nutzungsfrequenz der Waschräume bedingt, dass die Produkte langfristig hohe Qualität und niedrigen Verschleiß haben, möglichst wartungsfrei bleiben, zur Hygiene beitragen und hohen Bedienungskomfort für die Passagiere bieten. Dies erfüllen beispielsweise die infrarotgesteuerten Armaturen GROHE Europlus E oder die Selbstschlussarmaturen Eurodisc SE. Durch berührungslose Steuerung bleibt die Gefahr, Keime zu übertragen, gering. Dies gilt auch für die elektronische Betätigung Tectron Skate, die ebenso mit Infrarottechnik ausgestattet ist und bei WCs und Urinalen für eine hygienische Nutzung sorgt. Das Vorwandelement Rapid SL ergänzt den Beitrag von Grohe zum neuen Flughafengebäude.

Flughafen auf Weltklasseniveau
Nicht zuletzt durch den Anbau dürfen sich die Bauherren, zu denen neben der Flughafen München GmbH auch die Deutsche Lufthansa AG zählt, über eine herausragende Auszeichnung freuen. Das Terminal 2 samt seinem Satelliten gilt derzeit als »bestes Flughafenterminal der Welt«. Die befragten Passagiere hoben besonders das Reiseerlebnis und den Komfort im Terminal hervor. Bei den World-Airport Awards 2017 erlangte der Flughafen außerdem zum wiederholten Mal den Titel »Bester Flughafen Europas« und kam weltweit auf Platz vier von 555 bewerteten Objekten. Ein Maßstab, an den sich in weiteren möglichen Ausbaustufen architektonisch jederzeit anknüpfen lässt.

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