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Olympia 2018 - Léon Wohlhage Wernik gewinnt Münchner Projekt

Gerade wurde der Wettbewerb für das städtebauliche und landschaftliche Konzept Olympia 2018 in München Nord sowie der Wohnungsbau- und Freianlagenplanung für das Olympische Dorf und das Mediendorf entschieden. Das Wettbewerbsverfahren haben Léon Wohlhage Wernik Architekten zusammen mit den Berliner Landschaftsarchitekten ST raum a gewonnen. Ob das Trio München, Garmisch-Partenkirchen und der Landkreis Berchtesgadener Land die Zusage für die Austragung der Olympischen und Paralympischen Winterspiele 2018 wirklich erhält, ist zwar noch nicht entschieden, doch wird für das Sportevent schon eifrig geplant.

Das Siegerprojekt schlägt für das neue Olympische Dorf an der Dachauer Straße 17 ovale Hochhäuser unterschiedlicher Höhe (mit 14 und 7 Geschossen) vor, die zusammen eine Parklandschaft bilden sollen. Mit im Balkon integrierten Photovoltaik-Elementen sind sie als Plusenergiehäuser konzipiert. Hier sollen rund 3.500 Athleten in 770 Wohnungen beherbergt werden.

In den fünfstöckigen Passivhäusern des Mediendorfes am Rosa-Luxemburg-Platz in der Peripherie der bayrischen Landeshauptstadt sollen 430 Wohnungen für 1.500 Journalisten entstehen die nach 2018 für den angespannten Münchner Wohnungsmarkt zur Verfügung gestellt werden sollen.

Münchens Bürgermeister Christian Ude und Bayerns Finanzminister Georg Fahrenschon schwärmen bereits von einer sehr gelungenen Erweiterung des Olympiaparks und einer Architektur mit internationaler Ausstrahlung. Doch jetzt heißt es erst einmal abwarten, denn das Internationale Olympische Komitee stimmt erst am 6. Juli 2011 darüber ab, ob die Winterspiele 2018 in München, Pyeongchang oder Annecy stattfinden werden.

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