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Chapel, John Smart Architects

Räumliche Dualität: Chapel von John Smart Architects

In ihrer Renovierung und Umwandlung der 1935 gebauten Kapelle zu einem Wohnhaus betonen John Smart Architects den ursprünglichen Charakter des Sakralbaus. Die offene Halle der »Chapel« strukturiert das Gebäude.

Im hinteren Bereich befindet sich ein kleiner »Raum im Raum«, der sich wie eine Kanzel erhebt. Auch in der vertikalen Aufteilung - die Schlafzimmer im Untergeschoss, ein kleiner Arbeitsbereich in der »Wolke des Deckenbereichs« - wiederholt sich die geistlich geprägte Atmosphäre: Der Aufstieg vom Schlafbereich über das dunkle Treppengelände in das lichtdurchflutete Erdgeschoss erinnert an die Dualität von Tag und Nacht, von Himmel und Erde.

Dualität ist bei der »Chapel« durchaus eines der Hauptmerkmale. Der offene Raum im Erdgeschoss bietet genauso Platz für große Familientreffen wie introvertierte Ecken, in denen man sich zurückziehen kann. Der Boden aus Douglasfichte und Wände aus Kalkputz bilden einen optischen Kontrast zu den dunklen Elementen. Relikte des Sakralbaus – Altar, Orgelpfeife, Empore – verbinden sich mit alltäglichen Gegenständen und Aktivitäten. 

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