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Revival für ein Original: Midgard feiert Auferstehung

Ursprünglich wurde die Leuchtenfirma Midgard von Ingenieur Curt Fischer in Auma, Thüringen, gegründet. Dort entwickelte Fischer die ersten beweglichen Lenklampen, eine echte Innovation zu Anfang des 20. Jahrhunderts - und Fischer damit der Erfinder des lenkbaren Lichts.

Zu DDR-Zeiten wurde die Firma enteignet, nach derWende von Fischers Sohn und dessen Töchtern weitergeführt, bis zur Insolvenz 2011. Das sollte allerdings nicht das Ende der traditionsreichen Marke sein, im Gegenteil. Die Macher von PLY, David Einsiedler und Joke Rasch, haben Midgard kürzlich mitsamt Werkzeugen, einem riesigen Archiv voller Originalzeichnungen und allen Rechten an den drei klassischen Midgard-Leuchtenserien (Maschinenleuchte, Lenklampen und Federzugleuchte) übernommen. Nach sorgfältiger Restrukturierung und der Überführung der Werkstatt von Thüringen nach Hamburg wird nun wieder produziert. Und zwar auf den historischen Werkzeugen - sodass es sich bei jeder Leuchte um ein hundertprozentiges Original handelt.

Die Wiederauferstehung der Marke Midgard und der Maschinenleuchte wird im Januar im Kölner Aesop Store mit einer künstlerischen Installation zelebriert, die die vielseitige Konfigurier- und Individualisierbarkeit der Leuchte zeigt. Dazu werden Schätze aus dem Archiv gezeigt, darunter ein Briefwechsel zwischen Curt Fischer und Midgard-Fan Walter Gropius, der die enge Verbindung zum Bauhaus belegt.

 

 

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