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Zentralgebäude der Leuphana Universität

Schuppenartige Optik: Zentralgebäude der Leuphana Universität

Durch das neue Zentralgebäude der Leuphana Universität in Lüneburg erhält die Universität  ein architektonisch attraktives Bauwerk, das es möglich macht, andere Universitätsstandorte zu integrieren. Damit wird nicht nur den Studierenden, sondern auch den Lehrenden ein einfacherer Austausch untereinander ermöglicht. Mit dem von Architekt Daniel Libeskind entworfenen Gebäude werde ein architektonisches Zeichen gesetzt, das den Erwartungen an eine Modelluniversität wie der Leuphana gerecht werde, erklärte Sascha Spoon, Präsident der Universität.

Die Ideen zur Architektur des Campus wurden von Studierenden der Leuphana Universität in 14 Seminaren, zusammen mit dem Architekten Daniel Libeskind, entwickelt. Es sollte ein »Campus der Zukunft« erarbeitet werden. Hierbei stand die Fragestellung »Wie wollt ihr euren Campus umgestalten? Wie kann die Universität wachsen?« im Fokus. In den Workshops wurden Ideen ent- und wieder verworfen – das erste Mal 2006 bei einem Workshop in New York. »No one has ever built something like this with creatives who are not architectures«, führte Libeskind aus. Das fertige Gebäude sei nicht vollständig - seine Idee. »Most people think they can’t build a building, but those students did it.«

Das architektonische Konzept beinhaltete die Ausführung einer nachhaltigen Fassade aus RHEINZINK-Großrauten, ausgearbeitet als Parallelogramm. Es wurden fast 12.000 Rauten auf einer Fläche von nahezu 9.000 m2 eingebaut, die durch einen gegenseitigen, seitlichen Versatz die prägende, schuppenartige Optik der Fassadenbekleidung ergeben. Ausgeführt wurde die Bekleidung aus dem Werkstoff RHEINZINK-prePATINA walzblank, der an der Atmosphäre im Laufe der Zeit eine dauerhafte, natürliche Patina entwickelt.

Die Entwicklung der Materialoberfläche kann als Anspielung auf die Entwicklung der Leuphana Universität gesehen werden, die sich aus einer ehemaligen Nutzung als Kaserne zu einer begehrten, interessanten und vielfältigen Universität entwickelt hat. Bei einigen Fassadenflächen, die bereits über die letzten Monate hinweg der Natur ausgesetzt waren, ist die Patinaentwicklung bereits vorangeschritten. Über die nächsten Monate wird sich die Patina weiter ausgestalten, wobei die Orientierung der Fassadenflächen zu der Hauptwetterrichtung als auch die Neigung der Flächen selbst einen prägenden Einfluss haben.

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