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Schweizer Designpreise 2010 vergeben

 

Das Museum für Gestaltung in Zürich ist Gastgeberin der Ausstellung "Designpreise der Schweizerischen Eidgenossenschaft 2010". Zu sehen sind Arbeiten der vom Bundesamt für Kultur ausgezeichneten "aufstrebenden Newcomer" sowie von Etablierten. Der seit 1918 jährlich vergebene "Eidgenössische Wettbewerb für Design" geht 2010 an 28 Jungdesignerinnen und -designer. Als Preis winken ihnen entweder 25'000 Franken oder ein Atelieraufenthalt im In- oder Ausland.

Auf Vorschlag der Jury zeichnet das BAK bei diesem Preis Arbeiten aus sechs Bereichen aus: elf sind dem Grafikdesign zuzuordnen, je sechs der Mode und der Fotografie, vier dem Produktdesign und je eine dem Schmuck und der Szenografie. Vertreten sind Designerinnen und Designer aus der Deutsch- und Westschweiz.

Die zweite vom BAK vergebene Auszeichnung, der "Grand Prix Design", geht seit 2007 an international bekannte Designerinnen und Designer oder an Designbüros, die zum Ansehen des Schweizer Designs beigetragen haben. 2010 werden drei Personen und ein Duo geehrt. Sie erhalten je 40'000 Franken.

Zu den Gewinnern zählt auch der Filmregisseur Jean-Luc Godard. Ihm, gelinge es, "mit seinen avantgardistischen Werken eine visuelle Welt zu schaffen, die einer ganzen Generation von Künstlern, Gestaltern, Designern und Kritikern verschiedener Bereiche als Inspiration dient", schreibt das BAK in seiner Begründung.

Ausgezeichnet werden zudem die Textildesignerin Sonnhild Kestler und der Schmuckdesigner Otto Künzli. Das Künstler- und Designerpaar Susi und Ueli Berger erhält den Preis für sein Lebenswerk: Möbelentwürfe, mit denen sie "Schweizer Designgeschichte geschrieben haben".

Die Gewinnerinnen und Gewinner beider eidgenössischen Designpreise präsentiert das Bundesamt für Kultur (BAK) erstmals in einer gemeinsamen Ausstellung. Zu sehen ist sie bis 20. Februar in der grossen Halle des Museums für Gestaltung. Die ausgezeichneten Arbeiten und Designer werde auch in einer Publikation und auf der neu gestalteten Webseite vorgestellt.

(Quelle: Bieler Tagblatt)

 

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