You are using an outdated browser. Please upgrade your browser to improve your experience.

print article Artikel drucken

Städtebaulicher Wettberb "Mitte Altona" entschieden

Gestern wurde entschieden: Das Hamburger Büro André Poitiers Architekt RIBA Stadtplaner hat gemeinsam mit der Hamburger arbos Freiraumplanung GmbH den städtebaulichen und landschaftsplanerischen Realisierungwettbewerb Mitte Altona gewonnen.

Durch den bereits vollzogenen Wegfall der Güterverladung am Standort Bahnhof Altona und die geplante Verlegung des Fernbahnhofs Altona an den Standort S-Bahnhof Diebsteich werden in Hamburg Altona große zusammenhängende Flächen, im Zentrum des Stadtteils für die städtebauliche Entwicklung frei.

Im Zuge der Umsetzung des Leitbildes "Metropole Hamburg – Wachsen mit Weitsicht" ist dieses Gebiet Teil der von der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt erfassten Konversionsflächen im Hamburger Stadtgebiet. An diesem Standort befindet sich eines der größten Potenziale für nachhaltiges, innerstädtisches Wachstum. Durch die Nutzung der Konversionsflächen kann citynah im Bezirk Altona die Stadtgestalt gezielt ergänzt und nachverdichtet werden. Diese Entwicklung bietet die Chance, die im Umfeld des Altonaer Bahnhofs bestehende Unterversorgung mit Grünflächen zu mildern.

Das Gebiet soll durch die Umwandlung eine neue, öffentliche Identität im Stadtraum erhalten. Durch die Neuentwicklung der Flächen soll ein neues Quartier mit einer Nutzungsmischung aus Gewerbe- und Wohnflächen für familienfreundliches Wohnen entstehen. Der zu konzipierende, städtebauliche Entwurf soll sich angemessen in sein räumliches Umfeld integrieren, die Potenziale des Genius Loci und der vorhandenen Denkmalsubstanz nutzen sowie an die Geschichte des Areals anknüpfen, dabei Stadtteile vernetzen und vorhandene Barrieren überwinden. Ferner soll dieser zur städtebaulichen und architektonischen Identitätsstiftung beitragen, die den Wegfall des Fernbahnhofes am jetzigen Standort aus Sicht der Altonaer Bevölkerung kompensieren kann.

Im Rahmen dieses Wettbewerbs werden städtebaulich, architektonisch, denkmalpflegerisch, funktional und wirtschaftlich überzeugende Konzepte gesucht, die durch die Neuschaffung von attraktiven Freiräumen und zeitgemäßen Wohnformen eine langfristige Bindung der Bewohnerinnen und Bewohner bzw. der Nutzerinnen und Nutzer an ihr Umfeld unterstützen. Der Standort soll als verbindendes Element zwischen den Stadtteilen neue Qualitäten schaffen und die dauerhafte zusätzliche Belebung des Stadtteils Altona-Nord ermöglichen.

Diesen Vorgaben wurde das Büro Poitiers am besten gerecht, wie die Jury befand. Der 2.Preis ging an ARGE rohdecan/translocal mit Rehwaldt Landschaftsarchitekten, Dresden, auf Rang 3 AS&P Albert Speer & Partner GmbH, Frankfurt am Main. Wir gratulieren.

Stichworte:
Aktuelles Heft
DETAIL 11/2018
DETAIL 11/2018, Licht und Raum

Licht und Raum

Zum Heft
Shop-Empfehlung
Anzeige

ARCHITEKTUR & DESIGN

Detail Newsletter

Wir informieren Sie regelmäßig über internationale Projekte, Neuigkeiten zu Architektur - und Designthemen, Research und aktuellen Veranstaltungen in unserem Newsletter.