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Taichung Opernhaus, Toyo Ito, Lucas K Doolan

Starke Kurven: Taichung Opera House in Taiwan

Die Planungsgeschichte des Taichung Opernhauses geht zurück auf das Jahr 1992 als der Neubau durch die Landesregierung erstmals erwogen wurde. Nach einer etwa zehnjährigen Planungs- und Bauzeit eröffnete die neue Oper im Oktober 2016.

Das 58.000 m2 große Haus beherbergt drei Theatersäle – der kleinste verfügt über 200, der größte über 2.000 Sitzplätze. Geplant wurde das Gebäude von dem Pritzker-Preisträger Toyo Ito in Zusammenarbeit mit dem Ingenieur Cecil Balmond. Ito und Balmond arbeiten nicht zum ersten Mal zusammen. Die Form des Serpentine Pavillons (2002 realisiert) zeichnete sich wie auch die des neuen Opernhauses in Taiwan durch das gemeinsame Interesse, unsere Sehgewohnheiten herauszufordern, aus.

Der architektonische Körper wird als Metapher für einen menschlichen Körper verstanden. Die höhlenartigen Innenräume – Foyers, Treppenanlagen, Flure – fließen ineinander über wie die inneren Organe im menschlichen Leib. Die äußere Gebäudeform wird durch die geradlinige Begrenzung der inneren Struktur gebildet. Die Raumdramatik im Inneren wird außen höchstens durch die sanduhrartigen Öffnungen angedeutet. Diese sind wie Mund, Nase oder Ohren im menschlichen Körper an das Außen angebunden, so der Architekt.

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