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Tag 1: Autodesk University 2011 – mehr als nur Software

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Eine der größten Konferenzen der Softwarebranche, die Autodesk University AU 2011, ist am Dienstag in Las Vegas gestartet - unter den 8.000 Teilnehmern vor Ort ist DETAIL Redakteur Tim Westphal, der live berichtet.

Neben den Themen CAD für das Bauwesen sind der Design- und Maschinenbausektor wesentliche Bestandteile der über 1.000 Fachforen und Veranstaltungen während der Konferenz.

Das Innovationsforum ist in diesem Jahr neben  den Anwenderforen eine wichtige Informationsquelle. Themen, die weit über die CAD-Softwarebranche hinausgehen, sind hier Programm. Neben der alles beherrschenden „Cloud“, die sich wie ein roter Faden durch die Vorträge zog, waren es heute vor allem Social-Media-Themen die in den Vorträgen genauer beleuchtet wurden.

Einer der „Top-Speaker“ war ohne Zweifel Randi Zuckerberg, die Schwester von Facebook-Gründer Mark Zuckerberg und langjährige Marketingchefin bei Facebook, die über die Möglichkeiten und die Herausforderungen  von Unternehmen im Social-Network referierte. Wesentlich ist ihrer Meinung nach vor allem die Außensicht, die das Social-Web Unternehmen und Marken vermitteln kann.

Jeder, der Teil der digitalen Revolution ist und auf der Höhe der Zeit sein will, nutzt die Möglichkeiten von Facebook, Twitter und Co. Dieser Trend wird zusätzlich unterstützt durch die beginnende Verlagerung von Daten in die Wolke, die „Cloud“, wie Andrew Anagost von Autodesk in seinem Vortrag herausstellte. Er plädierte gleichzeitig dafür, die Wolke nicht überzubewerten. Sie hat aktuell ihren Platz in einer sich kontinuierlich erneuernden digitalen Welt.

Doch sie ist, so Anagost „...nicht die Zukunft. Es gibt sinnvolle Dinge, die man darin erledigen kann und viele, die darin nichts verloren haben.“ Greyson Lum, Designchef bei Disney, sieht die Cloud als ein sinnvolles Werkzeug. Sie könne es schaffen, Analog und Digital zusammenzubringen, um eine breite, kreative Basis mit ihren Nutzern zu schaffen. Dazu bedarf es allerdings noch weiterer Innovationen bzw. Softwarelösungen.

Die anfängliche Euphorie über die Cloud scheint sich also ein wenig gelegt zu haben. Niemand forderte hier die komplette Verlagerung aller Daten in eine nicht greifbare Wolke. Es geht inzwischen vielmehr darum, intelligente Geräte und Anwendungen zur sinnvollen Nutzung ihrer Potenziale zu schaffen. Sollte sich diese Prognose bewahrheiten, ist auch das Thema der Sicherheit von sensiblen Daten in der Wolke leichter zu lösen – vielleicht haben sie, frei nach Andrew Anagost, (siehe oben) darin einfach nichts zu suchen.

AU 2011, konferenz, cad, cloud, las vegas, social media, autodesk university

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