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Babyn Yar Holocaust Memorial Center, Querkraft Architekten

Topografisches Gedächtnis: Babyn Yar Holocaust Memorial Center von Querkraft Architekten

Mit dem unterirdischen Babyn Yar Holocaust Memorial Center gestalten Querkraft Architekten in Kiew eine Dokumentations- und Gedenkstätte, die sich der räumlichen und zeitlichen Erinnerung an das Massaker von Babyn Yar 1941-1943 widmet. Genau an der Stelle der einstigen Babyn Yar Schlucht begrüßt eine dramaturgische Bogenstruktur die Besuchenden, bevor der Tiefgang in die dunkle Vergangenheit das steile Talgefälle als topografisches Gedächtnis der Tat nachzeichnet.

Im lichtdurchfluteten „demokratischen Raum“ mündet schließlich der Museumsgang – eine helle, positive und offene Terrassenlandschaft, die sich im oberen Bereich als ein hyperbolisches Paraboloid geformtes Dach öffnet, um die Besuchenden in die umgebende Natur zu verabschieden.

Kernelement zur Erschließung dieser nichtlinearen Raumfolge von Gegenwart, Vergangenheit und Zukunft ist ein 270 m langer Einschnitt in die Landschaft in Form einer begehbaren Skulptur, erklären Querkraft Architekten. Mit dem Entwurf einer topografisch herausgearbeiteten Vergegenwärtigung setzte sich sich das Wiener Büro in einem internationalen Wettbewerb, unter anderem, gegen Dorte Mandrup und Merz Merz durch.

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