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Unbuilding Walls, Graft, Marianne Birthler, Deutscher Pavillon, 16. Architekturbiennale 2018

Unbuilding Walls: Deutscher Pavillon auf der Architekturbiennale 2018

Bundesbauministerin Barbara Hendricks ernannte Wolfram Putz, Thomas Willemeit und Lars Krückeberg von Graft Architekten zusammen mit der Politikerin Marianne Birthler (Bündnis 90/Die Grünen) zu Kuratoren des Deutschen Pavillons auf der nächsten Architekturbiennale in Venedig. In einem offen ausgeschriebenen Wettbewerbsverfahren entscheid sich die Jury, der unter anderen Matthias Sauerbruch, Peter Cachola Schmal und Claudia Perren angehörten, für das Thema »Unbuilding Walls«.

Die geplante Ausstellung behandelt eine aktuelle Auseinandersetzung mit Grenzen: den gegenwärtigen Dualismus zwischen einer zunehmenden Öffnung der Welt und den Ängsten, die Abgrenzung und Ausgrenzung zur Folge haben. Das Konzept baut auf einer Magie der Zahlen auf: die Kuratoren betonen, dass Deutschland nächstes Jahr 28 Jahre wiedervereinigt ist –, genau so lange, wie die Grenzmauer zwischen Ost- und Westdeutschland bestand. Die Geschichte Deutschlands, »die Auswirkungen von Teilung und den Prozess der Heilung« wollen GRAFT gemeinsam mit Marianne Birthler als ein räumliches Phänomen aufgreifen. 

Lars Krückeberg, Wolfram Putz und Thomas Willemeit gründeten das inzwischen global agierende Architekturbüro GRAFT 1998 in Los Angeles, USA. Marianne Birthler engagierte sich in den 1980er-Jahren in verschiedenen Oppositionsgruppen in der DDR; nach dem Fall der Mauer wirkte sie zwischen 2000 und 2011 als Bundesbeauftragte für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR. 

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