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UWM's Marcus Preis für Kéré

Der afrikanische Architekt Diébédo Francis Kéré, Gründer von Kéré Architecture in Berlin, hat den renommierten Marcus Preis für Architektur gewonnen, der aufstrebende globale Talente auszeichnet. Ausgelobt wird der Marcus Preis von der School of Architecture and Urban Planning (SARUP) an der Universität von Wosconsin-Milwaukee (UWM).

In Westafrika in Burkina Faso geboren, ist Kéré der erste Sohn des Dorfvorstands von Gando. 1998 hat er die Organisation "Steine für die Schulen in Gando" gegründet, womit er die Mittel aufgebracht hat, eine neue Grundschule zu bauen. Für das Projekt hat er Konstruktionstechniken eingesetzt, die den Vorteil passiver Lüftungsstrategien und lokaler Ressourcen ausgenutzt haben.

2004 hat er sein Architekturstudium in Berlin abgeschlossen. "Kéré ist in der Lage, westliche Architekturtraditionen in bodenständige Prozesse und Werte zu übersetzen", so Toshiko Mori, einer der Juroren.

Eine sechsköpfige Jury wählte in Milwaukee den vierten Gewinner des Marcus Preises unter 30 internationalen Nominierten aus 13 Ländern aus. Obwohl Kérés Studio in Berlin angesiedelt ist, arbeitet er viel in Westafrika und anderen Ländern. Seine Projekte reichen von einer Schule für Mädchen in Zentralindien über ein Red Cross Museum in der Schweiz bis zu einem internationalen Konferenzzentrum in Ouagadougou, der Hauptstadt von Burkina Faso.

Den ersten Marcus Preis, der 2005 vergeben wurde, ging an MVRDV, Rotterdam.

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