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Bodys Isek Kingelez, City Dreams, MoMA, New York, Denis Doorly

Visionen für eine blühende Zukunft: Bodys Isek Kingelez im MoMA

Im Museum of Modern Art ist noch bis Jahresende die erste Retrospektive des kongolesischen Künstlers Bodys Isek Kingelez (1948-2015) unter dem Titel »City Dreams« zu sehen: 30 fantastische Skulpturen aus Papier, Pappe und Verpackungsmaterialien, die vom Künstler als »extreme maquettes« bezeichnet wurden. 

Kingelez zog 1970 in die Hauptstadt Kinshasa und begann Ende der 1970er-Jahre mit seinen ersten Kunstwerken, die lediglich mithilfe von »Schere, Gillette-Rasiermesser, etwas Klebstoff und Papier« entstanden.

Soziale Themen und Konflikte werden in mehreren seiner Arbeiten reflektiert: Das Scientific Center of Hospitalisation aus dem Jahr 1991 verweist auf die AIDS-Krise und die U. N.-Skulptur aus dem Jahr 1995 bezieht sich auf die Friedensbemühungen der Vereinten Nationen. 

Kingelez bezog sich auch auf zeitgenössische Architektur und erstellte futuristische Visionen von den ihm bekannten Orten, wie die Stadt Kimbembele Ihunga (1994), die eine bessere Zukunft seiner ländlichen Heimatstadt – mit einem Stadion, einem Einkaufszentrum, einem Bahnhof und Wolkenkratzern – darstellt. 

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