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office haratori, Alpiner Loft, Mathon

Von Scheune zu Loft in Graubünden: Alpines Loft von office haratori

Das in Zürich ansässige Büro office haratori baute eine baufällige Scheune in einem intakt gebliebenen Graubündner Dorf nach dem japanischen Vorbild um. Die Ambition bei dem Umbauprojekt war, den Typus Scheune zeitgemäss und vor allem kulturübergreifend anzupassen. Als Inspiration diente den Architekten mit unterschiedlichen kulturellen Hintergründen (Schweiz und Japan) das japanische Haus von Bruno Taut.

Der in die Jahre gekommene Holzbau – einst eine offene Hülle – wurde ursprünglich zum Lagern und Durchlüftung von Heu und Unterbringung von Vieh genutzt. Die räumliche Struktur des Hauses offenbarte sich als überraschend offen und flexibel – und darin nicht unähnlich dem Aufbau eines traditionellen japanischen Bauernhauses. 

Ein wichtiges Thema war eine angemessene baukonstruktive Lösung für den massiven Bau, die den gegenwärtigen Anforderungen an ein Wohn- oder Bürohaus entsprechen würde. Die Antwort lautete – Strohlehm, ein ebenfalls natürliches Material, das zwecks Abdichtung außen zwischen den Rundhölzern eingebracht und mithilfe von konischen Holzleisten mit den letzten verbunden wurde. Zudem fällt dem Strohlehm eine weitere Aufgabe zu, und zwar dient er zur aktiven Aufnahme von anfallender Feuchtigkeit. Dadurch werden mögliche Risse oder Verdrehungen in den alten Holzbalken vermieden. 

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