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Hanna Michelson, Bergaliv, Åsberget

Wandern mit Aussicht: Bergaliv Lofthaus von Hanna Michelson

Zum Glück haben englische Touristen im 18. Jahrhundert Bergwanderungstouren entdeckt. Die Natur ist seit dem Zeitalter der Romantik ein begehrtes Ziel für ermattete Stadtmenschen. Nicht alle sind allerdings bereit, sich vom gewohnten Komfort in der Wildnis zu verabschieden: die Schweizer Grand Hotels – mitten in den Bergen – sind der beste Nachweis für eine begehrte Kombination aus Naturnähe und zivilisatorischen Errungenschaften wie fließendes Wasser oder feines Essen. 

Inzwischen hat man eine große Auswahl an Hotelangeboten, bei denen eine romantische Erfahrung mit gewisser Bequemlichkeit vereinigt wird. Eine derartige Erfahrung bietet auch das erste von insgesamt vier geplanten Lofthäusern, das Hanna Michelson für das schwedische Bergaliv Landschaftshotel vor kurzem fertig stellte. Das Haus am Hang des Berges Åsberget im Norden von Schweden hat zwei jeweils 14 m2 große Geschosse. 

Das offene Obergeschoss ist ein überdachter Außenraum mit einem Rundumblick über das Tal. Im geschlossenen Raum im unteren Geschoss ruht man sich aus, kocht und isst. Geschlafen wird auf Futonmatratzen, die tagsüber an die Wand aufgehängt werden können; eine Holzbank am Fenster ist ein Ruheort oder auch Sitzgelegenheit während einer Mahlzeit. Der Innenraum ist mit Birkensperrholz verkleidet, während außen Kiefer- und Fichtenholz zum Einsatz kommen. Die Raumausstattung wird minimalistisch gehalten, um die Wanderer möglichst nicht vom Naturerlebnis abzulenken.

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