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IZB München

Weitblick für Spitzenforscher

Das organisch geformte Design-Hotel steht als weithin sichtbares Wahrzeichen auf dem Gelände des Innovations- und Gründerzentrums Biotechnologie (IZB). Der Bau von Stark Architekten, dessen Grundriss von biologischen Zellformen inspiriert ist, bietet Gelehrten der Spitzenforschung temporär Unterkunft und Raum für regen Austausch. Architektonischer Anspruch war es, durch fließende Formen und dynamische Bewegungen Spannung zu erzeugen und gleichzeitig ein hohes Maß an Harmonie und Wohlbefinden zu schaffen. „Mit einer modernen und eleganten Architektursprache konnte das Konzept bis ins kleinste Detail umgesetzt werden“, so Architekt Stark. Die Architekten platzierten den achtgeschossigen Hotelbau als selbstbewussten Solitär mit Signalwirkung in das Umfeld. Mit den beiden ersten Geschossen schließt der Campus-Tower an einen bestehenden Platz an und unterstützt dadurch dessen Funktion als Piazza mit urbanem Charakter.

Eine weiße, dynamisch geformte Aluminiumhaut umhüllt den Stahlbetonbau, dessen massive Kerne, Stützen und Decken, allesamt mit Transportbeton vor Ort gegossen, die eigentliche Tragstruktur bilden. Alois Holzmaier vom Bauunternehmen Grossmann in Rosenheim hebt den besonderen Rohbau und die spezielle Geometrie des Untergeschosses hervor, für das der wasserundurchlässige Beton Permacrete eingesetzt wurde. In der kurzen Bauzeit von sieben Monaten erstellte er als Projektleiter mit 20 Rohbauern, insbesondere versierten Betonbauern und Eisenflechtern, den anspruchsvollen Bau. „Der gesamte Rohbau wurde von uns mit Transportbeton von Heidelberger Beton ausgeführt. Aufgrund der besonderen Form des Gebäudes mussten die Brüstungen, die später nach außen hin hinter der Aluminiumfassade verschwanden, in verschiedenen Radien gegossen werden. Zwei massive Kerne und jeweils zwölf Rundstützen in hoher Sichtbetonqualität tragen die punktgestützten Decken.“

Eine ausführliche Objektreportage mit vielen weiteren Bilder, Informationen und Plänen finden Sie in der online-Ausgabe von context, dem Magazin von HeidelbergCement: HIER

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