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suprblk, interview

Wie geht das Londoner Architekturbüro SUPRBLK mit der Corona-Krise um?

Wie hat sich der Alltag in Ihrem Büro verändert?

Sara L’Espérance: Da wir es gewohnt sind an internationalen Projekten zu arbeiten, müssen wir oft mit lokalen Architekturbüros zusammenarbeiten. Aus diesem Grund ändert sich für uns glücklicherweise nicht viel. Unser Gründer Michael Putman unterrichtet zusätzlich zu der Arbeit im Büro an der Dalhousie University in Halifax (Kanada). Der Unterricht findet jetzt nur noch über ein Online-Forum statt. Für Studenten und das Lehrpersonal ist das eine größere Umstellung. Das Forum gewährleistet zwar einen guten Austausch, bei Diskussionen fehlt jedoch eindeutig die persönliche Komponente.

Wie gehen Sie mit der Corona-Krise um - laufen Ihre Projekte weiter?

Leider sind einige unserer geplanten Projekte aufgrund von COVID-19 vorübergehend auf Eis gelegt worden. Unsere Kunden haben uns versichert, die Zusammenarbeit – sobald sich die Situation beruhigt hat – wieder aufzunehmen. Dementsprechend müssen wir unsere Zeitpläne anpassen. Projekte vor Ort und Projekte, die sich noch in der Entwurfsphase befinden, laufen vorerst ganz normal weiter.
Die größte Veränderung, die wir bemerken, sind kleinere Verzögerungen an verschiedenen Schnittstellen z. B. bei den Fachplanern oder Bauunternehmen. So kann es passieren, dass Materialien schwieriger zu beschaffen sind, und es dadurch zu Verzögerungen im weiteren Arbeitsablauf kommt.
Die Arbeiten vor Ort sollen weiterlaufen. Es wird sichergestellt, dass nur eine begrenzte Anzahl von  Arbeitern vor Ort ist, um einen sicheren Abstand zu gewährleisten.

Welche Tipps können Sie Ihren Kollegen geben?

Wir nutzen diese Zeit, um an internen Abläufen und Kommunikationsstrategien zu arbeiten (Aktualisierung der Website, usw.). Wir sehen diese Zeit auch als Gelegenheit, an Forschung und Lehre weiterzuarbeiten und beschäftigen uns damit, wie die Technologie unsere Arbeitsweise verändern kann.

Was sind Ihre Pläne für die Zeit nach der Quarantäne?

Wir werden unsere persönlichen Treffen nicht länger als selbstverständlich ansehen. Wir denken auch, dass dies eine Gelegenheit dafür sein könnte, flexible Arbeitsregelungen zu erörtern. Ich freue mich darauf zu sehen, wohin uns das alles führt und darüber nachzudenken, was wir alles im Alltag als selbstverständlich ansehen.

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