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Wie gewachsen: Asthocker von schindlersalmerón

Wie gewachsen: Asthocker von schindlersalmerón

Back to the roots: Der Entwurf dieser Hockerserie basiert auf dem Gedanken an eine Zeit, als es noch nicht möglich war, Holz industriell unter Hitzeeinfluss zu biegen.

Für die Konstruktion von Schiffsrümpfen, Schlitten- und Wagenbäumen waren seinerzeit so genannte Krummhölzer begehrtes Rohmaterial. Im Zuge der Industrialisierung wurden natürlich gewachsene Baumteile später als Holzfehler bezeichnet und landeten im Abfall bzw. wurden als Restholz verwertet.

Dabei sind gerade die Astgabeln interessant, weil sie besonderen statischen Belastungen standhalten. Diesen Umstand haben sich die Tischlerei Bereuter aus dem Bregenzerwald und das Züricher Designstudio schindlersalmerón (Christoph Schindler und Margarita Selmerón Espinosa), Architekten, die sich auf Möbeldesign spezialisiert haben, zunutze gemacht - mit dem Ziel, mit Hilfe von zeitgenössischer Informationstechnik individuelle Wuchsformen in Entwurfskonzepte zu integrieren.

Das Ergebnis: Die auf 15 Stück limitierte Serie "Waldrevier Uetliberg" - aus Astgabeln, die eigenhändig im Waldrevier Uetliberg, Teil des Zürcher Stadtwaldes, gesammelt wurden. Einen eleganten Kontrast zu den urwüchsigen Hockerbeinen bildet die Sitzfläche, aus MDF CNC-gefräst und mit weiß pulverbeschichtet.

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