26.07.2011

Alexander Brodsky im Architekturzentrum Wien


Ort: Architekturzentrum Wien
Dauer: Bis 3.10.2011

Am bekanntesten dürfte Brodskys Wodka-Pavillon sein, den er 2003 für ein Kulturfestival entwarf: Er bestand ganz aus den Fensterrahmen einer abgerissenen Fabrik und sollte ausschließlich dem Ritual des Wodka-Trinkens dienen. Es folgten Ausstelllungen im MoMA in New York und auf der Architekturbiennale in Venedig 2006, wo er den russischen Pavillon gestaltete.

Das azw zeigt diesen Pavillon sowie weitere seiner künstlerischen und architektonischen Arbeiten nun erstmals im deutschsprachigen in einer umfassenden Werkschau. Zeichnungen, Pläne und Fotografen sowie Beispiele seiner »Paper Architecture« sind in einem temporären Erweiterungsraum zu sehen, errichtet als simple Holzkonstruktion  – und somit passend zur Haltung Brodskys. Seine Arbeiten stehen in extremem Kontrast zur expressiv-kapitalistischen Entwicklung der Architektur im heutigen Russland.

Sein Ansatzpunkt ist die Bricolage, es geht – im Sinne von Marcel Duchamp –
um die Wiederverwertung von Vorhandenem, um Recycling von Materialien und Ideen und die darin kulturelle Kraft.

Hier gelangen Sie zur Homepage des AZW

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