27.08.2006

Anpassung der Musterbauvorlagenverordnung richtig und notwendig

Die geplante Anpassung der Musterbauvorlagenverordnung an die bereits im Jahr 2002 novellierte Musterbauordnung hält der Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen (BFW) für einen richtigen und notwendigen Schritt.

Die Musterbauvorlagenverordnung, die den Ländern ebenso wie die Musterbauordnung als unverbindliche Vorlage für die eigenen Bauvorschriften dienen soll, setzt auf eine stärkere Eigenverantwortung der am Bau Beteiligten. Zu den Inhalten der bautechnischen Nachweise sind differenziertere und damit weniger pauschale Regelungen vorgesehen. Dies wird vom BFW begrüßt. Gelungen ist auch die Straffung der Verordnung gegenüber der Musterbauvorlagenverordnung 1974. So soll der Ermessenspielraum der Bauaufsichtsbehörde bei der Forderung von Bauvorlagen spürbar reduziert und bei Bauanträgen - außer in Sonderfällen - auf die Darstellung der Erschließung verzichtet werden.

Die geplante Verlagerung der Aufbewahrungspflicht von Baugenehmigungen, Bauvorlagen, Bescheinigungen und Verwendbarkeitsnachweisen von der Bauaufsichtsbehörde zum Bau-herrn ist aus Sicht des BFW nicht praktikabel und löst bei fehlenden Unterlagen Probleme bei späteren Bauanträgen aus. Beurteilt die Genehmigungsbehörde Bauvorhaben im Bau-genehmigungsverfahren, müssen meist weitere archivierte Akten hinzugezogen werden, zum Beispiel die der Nachbarbebauung.

Quelle: BFW

Photo: David Matthiessen

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