03.08.2015 Alina Reuschling

Sakraler Blickwinkel: Kapelle Santa Ana

Foto: Ramiro Sosa

Inmitten des Parkgeländes von Santa Ana, einem kleinen Ort der Provinz Misiones im Nordosten Argentiniens, sticht die Kapelle des argentinischen Architekturbüros Estudio Cella durch ihre selbstbewusste Präsenz heraus. Der Parque Temático de la Cruz ermöglicht dem Besucher ein Naturerlebnis besonderer Art: Unberührte Landschaft steht gleichermaßen neben durchdachter Architektur. Auf dem Gipfel des Parks thront majestätisch das 82 Meter hohe Kreuz umgeben von einem Amphitheater, Schmetterlings- und Orchideenhaus und Aussichtspunkten. Als christliches Wahrzeichen und Aussichtsturm mit Panoramablick, zieht es Touristen und Einheimische gleichermaßen an. Die Fassade aus weißem Basaltgestein verleiht der Kapelle eine monolithische Erscheinung. Um das einheitliche Bild des Sakralbaus zu bewahren, ersetzt ein freistehendes Eisenkreuz mit Glocke den gewöhnlichen Kirchenglockenturm. Im Naturgefüge setzt die strenge Form mit auffälliger Farbwahl einen Akzent, dennoch wirkt die weiße Hülle rein und unschuldig. Als Pendant zur Fassadenverkleidung dominiert Kiefernholz die Innenverkleidung. Der Innenraum besticht durch seine warm anmutenden, natürlichen Oberflächen. Um den Höhenunterschied vom Hauptweg bis zur Kapelle zu überwinden, führt eine 15 Meter lange Rampe zum Vorhof des Sakralbaus. Steinmauern aus heimischen Ziegelsteinfragmenten begrenzen den Pfad. Beim Betreten der Kirche beeindruckt der Blick in Richtung des Kreuzes. Mit viel Liebe zum Detail entstand im Innenraum eine warme, sakrale Atmosphäre, die durch Kreuzsymbole und religiöse Bilder verstärkt wird. Im Untergeschoss verbergen sich die Sakristei und Sanitärräume. In der Nacht wird »el Ojo de la Selva« (das Auge des Dschungels), wie das Kreuz im Volksmund genannt wird, durch eine auffällige Lichtinstallation zum spektakulären Blickfang. Das leuchtende Kreuz erweckt im Dunkeln den Eindruck, im Himmel zu schweben. Eine Art Lichtpfad gen Spitze des Kreuzes entsteht durch die, sich in der Glasfront spiegelnden, im First angebrachten Deckenleuchten.
Als selbstbewusster Bau mit raffiniertem Konzept bereichert die weiße Kapelle Santa Ana den gleichnamigen Naturerlebnispark im Paranà-Urwald Argentiniens. Das Besondere des Entwurfs ist, dass er einen freien Blick auf ein Kreuz an der höchstgelegenen Stelle des Geländes ermöglicht. Durch die großzügige Glasfassade rückt das christliche Element charmant in den Vordergrund und ersetzt die Glasmalereien konventioneller Kirchenfenster.

Architekten: Estudio Cella, Argentinien
Standort: Parque Temático de la Cruz, Santa Ana, Misiones, Argentinien

Parque de la Cruz in Santa Ana, Foto: Ramiro Sosa

Naturerlebnispark mitten im argentinischen Paranà-Urwald, Foto: Ramiro Sosa

Inmitten des Parkgeländes von Santa Ana, einem kleinen Ort der Provinz Misiones im Nordosten Argentiniens, sticht die Kapelle des argentinischen Architekturbüros Estudio Cella durch ihre selbstbewusste Präsenz heraus. Der Parque Temático de la Cruz ermöglicht dem Besucher ein Naturerlebnis besonderer Art: Unberührte Landschaft steht gleichermaßen neben durchdachter Architektur. Auf dem Gipfel des Parks thront majestätisch das 82 Meter hohe Kreuz umgeben von einem Amphitheater, Schmetterlings- und Orchideenhaus und Aussichtspunkten. Als christliches Wahrzeichen und Aussichtsturm mit Panoramablick, zieht es Touristen und Einheimische gleichermaßen an.

Lageplan, Blickbezug zum Kreuz, Estudio Cella

Beidseitig ermöglicht das Kreuz als Aussichtssteg einen grandiosen Panoramablick ins Grüne, Foto: Ramiro Sosa

Blickbezug auf das Wahrzeichen des Parks, Foto: Ramiro Sosa

Die Fassade aus weißem Basaltgestein verleiht der Kapelle eine monolithische Erscheinung. Um das einheitliche Bild des Sakralbaus zu bewahren, ersetzt ein freistehendes Eisenkreuz mit Glocke den gewöhnlichen Kirchenglockenturm. Im Naturgefüge setzt die strenge Form mit auffälliger Farbwahl einen Akzent, dennoch wirkt die weiße Hülle rein und unschuldig. Als Pendant zur Fassadenverkleidung dominiert Kiefernholz die Innenverkleidung. Der Innenraum besticht durch seine warm anmutenden, natürlichen Oberflächen.

Rampe zur Kapelle, Foto: Ramiro Sosa

Lageplan, Estudio Cella

Kapelle Santa Ana, Foto: Ramiro Sosa

Das Giebeldach sticht hervor, Foto: Ramiro Sosa

Vorplatz mit alternativem Glockenturm, Foto: Ramiro Sosa

Kontrastierende Materialien im Innen- und Außenraum, Foto: Ramiro Sosa

Um den Höhenunterschied vom Hauptweg bis zur Kapelle zu überwinden, führt eine 15 Meter lange Rampe zum Vorhof des Sakralbaus. Steinmauern aus heimischen Ziegelsteinfragmenten begrenzen den Pfad. Beim Betreten der Kirche beeindruckt der Blick in Richtung des Kreuzes. Mit viel Liebe zum Detail entstand im Innenraum eine warme, sakrale Atmosphäre, die durch Kreuzsymbole und religiöse Bilder verstärkt wird. Im Untergeschoss verbergen sich die Sakristei und Sanitärräume.

Das Highlight des Parks bleibt stets im Blick, Foto: Ramiro Sosa

Klapptüren laden in den mit Holz verkleideten Innenraum ein, Foto: Ramiro Sosa

Glasfront, Foto: Ramiro Sosa

Holzverkleidung, Foto: Ramiro Sosa

Schnitt, Estudio Cella

Grundriss Kapelle, Estudio Cella

Grundriss Untergeschoss, Estudio Cella

In der Nacht wird »el Ojo de la Selva« (das Auge des Dschungels), wie das Kreuz im Volksmund genannt wird, durch eine auffällige Lichtinstallation zum spektakulären Blickfang. Das leuchtende Kreuz erweckt im Dunkeln den Eindruck, im Himmel zu schweben. Eine Art Lichtpfad gen Spitze des Kreuzes entsteht durch die, sich in der Glasfront spiegelnden, im First angebrachten Deckenleuchten.

Nachts wird das Kreuz zum spektakulären Blickfang, Foto: Ramiro Sosa

Weitere Informationen:

Architekten: Estudio Cella (Daniel Cella, Pedro Peralta, Lucia Cella)
Mitarbeiter: Sebastian Norennberg, Alejandro Aguirre Homepage von Estudio Cella

Baustellenfoto, Estudio Cella

Holzgerüst, Estudio Cella

Steinmauer, Estudio Cella

Kapelle mit langer Rampe, Estudio Cella

Ramiro Sosa

Estudio Cella

Ramiro Sosa

Ramiro Sosa

Ramiro Sosa

Estudio Cella

Ramiro Sosa

Ramiro Sosa

Ramiro Sosa

Ramiro Sosa

Ramiro Sosa

Ramiro Sosa

Ramiro Sosa

Ramiro Sosa

Estudio Cella

Estudio Cella

Estudio Cella

Estudio Cella

Estudio Cella

Estudio Cella

Estudio Cella

Estudio Cella

testen aus der Versenkung

testen aus der Versenkung

Parque de la Cruz in Santa Ana, Foto: Ramiro Sosa

Naturerlebnispark mitten im argentinischen Paranà-Urwald, Foto: Ramiro Sosa

Lageplan, Blickbezug zum Kreuz, Estudio Cella

Beidseitig ermöglicht das Kreuz als Aussichtssteg einen grandiosen Panoramablick ins Grüne, Foto: Ramiro Sosa

Blickbezug auf das Wahrzeichen des Parks, Foto: Ramiro Sosa

Rampe zur Kapelle, Foto: Ramiro Sosa

Lageplan, Estudio Cella

Kapelle Santa Ana, Foto: Ramiro Sosa

Das Giebeldach sticht hervor, Foto: Ramiro Sosa

Vorplatz mit alternativem Glockenturm, Foto: Ramiro Sosa

Kontrastierende Materialien im Innen- und Außenraum, Foto: Ramiro Sosa

Das Highlight des Parks bleibt stets im Blick, Foto: Ramiro Sosa

Glasfront, Foto: Ramiro Sosa

Klapptüren laden in den mit Holz verkleideten Innenraum ein, Foto: Ramiro Sosa

Holzverkleidung, Foto: Ramiro Sosa

Schnitt, Estudio Cella

Grundriss Kapelle, Estudio Cella

Grundriss Untergeschoss, Estudio Cella

Nachts wird das Kreuz zum spektakulären Blickfang, Foto: Ramiro Sosa

Baustellenfoto, Estudio Cella

Holzgerüst, Estudio Cella

Steinmauer, Estudio Cella

Kapelle mit langer Rampe, Estudio Cella

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