13.09.2006

Einkaufszentren am Ende

Die Zeit der Einkaufszentren ist vorbei - zumindest wenn man die neuesten Pläne von Investoren in den USA als Grundlage nimmt. Amerikanische Investoren setzen in Zukunft auf so genannte Urban Villages. In diesen Mischgebieten sollen Menschen in Zukunft wohnen, arbeiten und in kleinen Geschäften einkaufen. In Deutschland sind die riesigen Einkaufszentren aber nach wie vor sehr beliebt.

Bis Herbst 2009 sollen 55 neue Einkaufszentren mit einer Gesamtfläche von 1,45 Millionen Quadratmetern eröffnet werden. Der neue Branchenreport "German Council of Shopping-Centers" geht derzeit von einem großen Wachstum der geschlossenen Einkaufsmeilen aus. Dabei entstehen diese Einkaufszentren nicht nur am Stadtrand. Immer mehr werden auch Innenstadt-Center errichtet, die die Existenz der Geschäfte in den Fußgängerzonen bedrohen.

In den USA reagieren Investoren mittlerweile auf den Trend der 70er und 80er Jahre, bei dem immer mehr Menschen aufs Land zogen und die Innenstädte mehr und mehr verfielen. Hinter dem Konzept der Urban Villages steckt ein einfaches Prinzip. Innerhalb des Stadtzentrums sollen alle Wege (Arbeit, Wohnen, Einkaufen) zu Fuß erledigt werden können. Bewohner des Stadtzentrums sollen nicht mehr weit fahren müssen, um ihre Angelegenheit zu erledigen. Die Laden- und Büroräume sind so angelegt, dass sie kleine Einzelhändler anlocken, für große Ketten aber uninteressant sind. Erste Projekte zeigen deutliche Umsatzsteigerungen verschiedener Einzelhändler. Die Nachfrage nach Ladenlokalen in den Mischgebieten steigt stetig an.

Quelle: LexisNexis

Bildcredit: ©Bluebeam

Bildcredit: © Schöck Bauteile GmbH

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