05.05.2007

Ideenwettbewerb "Wohnen am Stadtpark in Aulendorf" entschieden

Das Architekten-Atelier Thoma und Henninger-Thoma aus Freiburg und der Architekt Alejandro Tomás-Roldán aus Berlin haben zusammen den 1.Preis beim Wettbewerb „Wohnen am Stadtpark in Aulendorf“ erhalten. Ziel des Wettbewerbs war die Neuordnung nicht mehr genutzter Klinikareale am Nordrand der Aulendorfer Kernstadt.

Das Wettbewerbsgebiet umfasste ca. 9 ha und befindet sich nordwestlich der Kernstadt von Aulendorf. Auf den frei werdenden Flächen am Stadtpark sollten qualitätvolle Wohnquartiere entstehen, die den Siedlungsschwerpunkt Aulendorf nachhaltig stärken. Durch ergänzende Nutzungen und eine gestalterische Aufwertung der Parkanlagen sollte darüber hinaus die Attraktivität und Leistungsfähigkeit der Kuranlagen insgesamt gesteigert werden.

Die leitende Idee bei der Arbeit von Alejandro Tomás-Roldán Architekt, Berlin mit Dana Matschek Landschaftsarchitektur, Berlin ist das besondere Zusammenspiel von Urbanität und Naturraum, was laut der Architekten, typisch für Aulendorf ist: die Nähe von Stadt und historischer Parklandschaft.

Aus dem Konzept:
Durch die Erweiterung der Parklandschaft soll eine starke Verzahnung des jeweiligen Bereiches mit dem Naturraum erreicht werden. Lage und Ausrichtung der Erschließung bilden hierfür die Grundlage für das Ineinandergreifen von Bebauung und Außenraum.
Die neuen städtebaulichen Strukturen greifen die bestehenden Charakteristika des jeweiligen Bereiches auf und entwickeln diese entsprechend der zukünftigen Nutzungen weiter.
Die fünf Bereiche werden durch einen Neuen Weg verbunden. Dieser ermöglicht eine neue Beziehung der Bereiche untereinander und lässt die Schnittmenge aus Stadt- und Naturraum neu erlebbar werden.

Ziel der Architekten-Atelier Thoma und Henninger-Thoma, Freiburg im Breisgau und
faktorgruen, Denzlingen / Rottweil ist, die Bereiche neu zu ordnen, so dass eine durchlaufende und zusammenhängende Freiraumstruktur entsteht und somit eine städtebaulich und landschaftsplanerisch erlebbare Raumfolge geschaffen wird.

Aus dem Konzept:
Zentrales Rückgrat ist die Wegeverbindung "Grünes Band", die im Osten im Gebiet Safranstraße beginnt, entlang des Stadtwaldes verläuft und nach Durchquerung des Hofgartens im Westen beim Parksanatorium seinen Abschluss findet.
"Grüne Finger" strukturieren und verzahnen die neue Bebauung mit der Landschaft und dem Stadtpark.
Der Bereich Schlossplatz wird seiner städtebaulichen Bedeutung gemäß als zentraler Platz herausgearbeitet, auf das Schloss ausgerichtet und zu den neu entstandenen Freiräumen in einen stadträumlichen Bezug gesetzt.

Alejandro Tomás-Roldán, Berlin

Foto: Tobias Wootton

Foto: Tobias Wootton

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