19.09.2006

Klinkerfassade stürzt in Hannover auf parkende Autos


Präsident der Ingenieurkammer Niederachsen für regelmäßige Gebäudeüberprüfungen In der Nacht zum Sonntag haben sich am frühen Morgen von einer Hauswand der Adventistenkirche in der Südstädter Schlägerstraße etwa 80 Quadratmeter Klinkersteine von einer Hauswand gelöst.

Verletzt wurde niemand, die Steine fielen auf den Bürgersteig und trafen dort ein geparktes Auto. Gutachter klären jetzt die Schadensursache. In Hannover hat es in der Vergangenheit wiederholt ähnliche Vorfälle gegeben.

Zur Gefährdungslage durch herabfallende Fassadenteile befragt wurde der Präsident der Ingenieurkammer Niedersachen, Dipl.-Ing. Hans-Ullrich Kammeyer. Gegenüber der Hannoversche Allgemeine Zeitung (HAZ) erklärte er in einem Interview, dass die Gefährdungslage wachse. „Viele Häuser stammen aus der Zeit des Baubooms in den fünfziger und sechziger Jahren, und die kommen in ein Alter, wo sich genaueres Hinsehen lohnt“, betonte der Präsident. Eigentümer und Mieter sollten nicht erst dann einen Fachmann hinzuziehen, wenn Feuchtigkeitsflecke, Abplatzungen oder feine Haarrisse bereits auf tiefer liegende Schäden hindeuteten, sondern Gebäude regelmäßig überprüfen lassen, auch wenn derartige Vorschriften gesetzlich noch nicht vorgeschrieben seien.

Entnommen: ibr-online
Quelle: Ingenieurkammer Niedersachsen
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