13.09.2009

Nachhaltigkeit von Linoleum fundiert nachgewiesen

Ganz bewusst stellt sich auch der Bodenbelagshersteller Armstrong seiner Verantwortung im Hinblick auf Nachhaltigkeit und fertigt bereits seit einigen Jahren nachhaltige Produkte. Mit DLW-Linoleum stellt das Unternehmen einen ökologisch vorbildlichen Bodenbelag her, verschiedene Zertifikate unterstreichen die Umweltfreundlichkeit. In der Produktion setzt Armstrong alle benötigten Rohstoffe, aber auch Wasser, Luft und Energie sparsam und effizient ein, minimiert Abfälle und Emissionen. In der Nutzungsphase sind Langlebigkeit, Strapazierfähigkeit und leichte Reinigung wichtige Argumente für Linoleum.

Die gute Ökobilanz für Linoleum findet ihren Anfang bei der natürlichen Zusammensetzung: es besteht zu 100 % aus organischen und mineralischen Rohstoffen, von denen über 80 % sogar nachwachsend sind. Damit ist es überaus ressourcenschonend. Bei der Produktion werden keine Weichmacher, Chlor und Schwermetalle verwendet, die Herstellung ist mineralölfrei. Die Rezeptur entspricht im Wesentlichen der Urrezeptur von Frederick Walton mit den Hauptbestandteilen Leinöl, Holzmehl, Kalkstein, Jute und Harz. DLW-Linoleum hat eine gute CO2-Bilanz, ist durch seine natürlichen Rohstoffe gesundheitlich unbedenklich und entspricht sogar den strengen Anforderungen der europäischen Spielzeugnorm. Während sich die Rezeptur kaum verändert hat, wurde das Herstellungsverfahren in der Vergangenheit immer wieder verbessert. Armstrong produziert als einziger Linoleum-Hersteller noch immer in Deutschland.

Nachhaltiges Bauen umfasst alle Phasen des Lebenszyklus eines Gebäudes und damit auch der verwendeten Produkte. Beim Bodenbelag machen so etwa 80 – 90 % der Gesamtkosten die Reinigung und Nutzungsdauer aus. Aber nicht nur ökonomisch spielt die Nutzungsspanne eine große Rolle, auch ökologisch. Eine komplexe Umweltbilanz für DLW-Linoleum hat Professor Hegger von der TU Darmstadt dazu durchgeführt. In seiner Bilanz hat er den gesamten Lebenszyklus des Produkts betrachtet, von der Herstellung der Werkstoffe über die Produktion des Linoleums und dessen Nutzung bis hin zur Verwertung. Professor Hegger kam schließlich zum Ergebnis, dass nach der von ihm erstellten Ökobilanz Linoleum unter Nachhaltigkeits-Gesichtspunkten uneingeschränkt empfohlen werden kann.

Positive Aspekte waren die Herstellung aus natürlich nachwachsenden Rohstoffen, aber auch, dass Armstrong diese, wenn möglich, regional bezieht, und die nahezu abfallfreie Produktion, da Fertigungsrückstände dem Prozess wieder zugeführt werden. Großen Einfluss auf das optimale Ergebnis hatten über den gesamten Lebenszyklus betrachtet Langlebigkeit, Reinigungsmöglichkeiten und Strapazierfähigkeit.

Auch Linoleum mit »PUR Eco System« von DLW konnte in der Ökostudie von Prof. Hegger gut abschneiden. Die geringe Beeinträchtigung der Ökobilanz durch das Auftragen der PU-Oberflächenvergütung wird durch eine deutliche Entlastung bei der Nutzung über die lange Lebensdauer hinweg mehr als kompensiert. Positiv sind vor allem der sinkende Strombedarf für die Reinigung, eine geringere Trinkwasserbelastung und weniger Reinigungsmitteleinsatz. Letzterer reduziert sich durch verlängerte Intervalle um über 30 %. Das Treibhauspotenzial wird zudem um ca. 5 % verringert. DLW-Linoleum von Armstrong ist ausgezeichnet durch das deutsche Umweltzeichen »Blauer Engel« und das Österreichische Umweltzertifikat. Seit 1996 hat es das renommierte »Swan«-Label der Norwegischen Gesellschaft für Umweltzertifizierung und es erhielt 1999 als erstes Produkt überhaupt das TÜV- Umweltsiegel.

Foto: Armstrong/Werner Huthmacher

Foto: Armstrong/Werner Huthmacher

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