30.10.2010

Ohne Datenverluste - AVA-Software geht neue Wege

Der Softwarehersteller Softtech aus Neustadt/Weinstraße will mit der seiner Software-Lösung »Tango« Design und Kalkulation miteinander verbinden – zum größtmöglichen wirtschaftlichen Nutzen von Planungs­büros, Bauträgern, Bauunternehmen, Projektentwicklern und Projektsteurern.

Design trifft Kalkulation – im Alltag von Planern und Architekten ist dies oft mit Problemen verbunden: CAD-Pläne, Mengenermittlung, Kostenberechnung, Materialauswahl, Gebäudeinformationen sind nur einige Stichworte, die den Planungsalltag bestimmen. Im Zusammenspiel von CAD und AVA ist das reibungslose Miteinander leider oft noch nicht gewährleistet. Schnittstellenprobleme führen zu Datenverlusten, Fehlern oder Ungenauigkeiten. Die reibungslose Übernahme bzw. Weitergabe von Planungsdaten zwischen den beiden Aufgabenbereichen ist nicht gewährleistet, und damit wird ein effektives Weiternutzen der Gebäudeinformationen nahezu unmöglich. In vielen Architekturbüros findet leider noch immer so gut wie überhaupt kein Austausch zwischen Planung und Baukostenermittlung bzw. AVA statt. Das kostet Zeit, ist unwirtschaftlich und birgt Fehlerquellen. Falsche Zahlen und unterschiedliche Projektstände sind die häufige Folge. Dabei sind exakte Baukosten schon ab der Entwurfsphase heute existenzielle Grundlagen für alle Beteiligten am Bau – und das nicht erst seit der Novellierung der HOAI.

Tango will hier unterstützen und den inten­siven, unkomplizierten und raschen Datenaustausch zwischen beliebigen CAD- und AVA-Systemen gewährleisten. Damit geht Softtech weit über bestehende Ansätze im Bausoftware-Markt hinaus: Mit Tango soll es gelingen, die fast unüberschaubare Fülle an CAD- und AVA-Programmen und deren Daten-Inkompatibilität zu überwinden und ein neues Werkzeug zu schaffen, wie der Hersteller betont.

Die Software regelt über standardisierte IFC- und GAEB-Schnittstellen die Kommunikation zwischen vorhandenen CAD- und AVA-Programmen sowie zwischen extern erstellten oder genutzten Projektdaten. Tango stellt dem Nutzer konfigurierbare Werkzeuge zur Verfügung, etwa einen Kosten-manager mit ABC-Analyse, Raumbuch und Mengenermittlung. In das Programm ist außerdem ein grafischer »Viewer« integriert, der die Beschreibungsmerkmale der Gebäudeteile optisch darstellt. Entsprechend dazu gibt es einen in die Grafik zurückgekoppelten Auswertungsbereich. Darüber hinaus können mit Tango 2D-Pläne in stimmige 3D-Gebäudemodelle umgewandelt werden, für eine Flächenauswertung ist das Arbeiten mit simpler 2D-Geometrie möglich. Beliebige Kombinationen nahezu aller CAD- und AVA-Programme sind denkbar, ohne dass der bestehende Arbeitsablauf von Planern geändert werden muss. Das Ergebnis sollen genaue und nachvollziehbare Baukosten in jeder Planungsphase sein.

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