10.10.2006

Staatliche Förderung für Naturdämmstoffe - Wohngesund dämmen und sparen

In Zeiten steigender Heizkosten gewinnen wohngesunde Naturdämmstoffe zunehmend an Bedeutung und werden noch bis Ende 2006 großzügig vom Staat gefördert.

Gas und Heizöl werden immer teurer. Eine lückenlose Wärmedämmung - egal ob beim Neubau oder Altbau - ist heute so wichtig wie noch nie. Dabei bieten natürliche Dämmstoffe aus Flachs, Hanf, Getreidegranulat u. a. besondere Vorteile: Sie haben hervorragende Dämmwerte, ermöglichen ein gesundes Wohnraumklima und werden zudem bis Ende 2006 mit 35 Euro pro Kubikmeter staatlich gefördert. "Damit ist natürliches Dämmen in diesem Jahr noch enorm preiswert", sagt Baubiologe Dieter Schuller und verweist auf die Internetseite www.naturbaudirekt.de. Dort sind sämtliche geförderten Naturbaustoffe sowie ihre Anwendungsmöglichkeiten dargestellt.

"Es ist aber nicht nur der Preis, der beim Bauherrn oder Renovierer eine Rolle spielt", sagt Schuller. "Vielmehr legen immer mehr Hausbesitzer Wert auf echte Wohngesundheit in den eigenen vier Wänden." Naturdämmstoffe erfüllen diese Ansprüche wie kein anderer Dämmstoff. Frei von belastenden Zusätzen sind sie "Natur pur". Die Leistungsmerkmale von Naturdämmstoffen sind ganzheitlich betrachtet - also nicht nur der Wärmedämmwert - künstlichen Produkten klar überlegen! Die Anforderungen der Energiesparverordnung (EnEV) sowie des Brandschutzes nach DIN 4102 werden problemlos erfüllt. Außerdem sind die Materialien langlebig und können nach Ende ihrer Nutzungsphase umweltfreundlich entsorgt werden.

Naturdämmstoffe sind in Form von Schüttgut (Ceralith W) zum Verfüllen und Ausgleichen von Zwischenräumen, Böden und Flächen erhältlich. Flexible Matten und Platten, sowie druckfeste Dämmplatten (Heraflax und Thermohanf) eignen sich für Dachschrägen, Böden und Wände. Für die Zwischensparrendämmung gibt es spezielle Dämmstoffbahnen. Bei fachgerechter Montage erreicht man mit Naturdämmstoffen guten Wärmeschutz im Winter sowie idealen Hitzeschutz an heißen Sommertagen. Ist die Gebäudehülle rundum natürlich gedämmt, wird auch der Entstehung von gesundheitsschädigendem Schimmel vorgebeugt - weil diffusionsoffen - und ein gesundes und schadstofffreies Raumklima geschaffen.

Vergleichen lohnt sich

Eine Dämmung aus Flachs, Hanf oder Getreidegranulat u. a. ist aufgrund der staatlichen Förderung nahezu zu denselben Kosten realisierbar wie mit den bislang überwiegend eingesetzten künstlichen Materialien. Bei einer Wohnfläche von 130 Quadratmetern mit einem durchschnittlichen Dämmvolumen von circa 50 Kubikmetern, erhält der Bauherr etwa 1.750 Euro vom Staat. Hinzu kommen Zinsvorteile aus günstigen KfW-Darlehen.

Alle förderfähigen Dämmstoffe sind in einer Positivliste zusammengefasst. Diese ist zusammen mit ausführlichen Informationen und dem Antragsformular im Internet unter www.naturbaudirekt.de abrufbar.

Quelle: naturbaudirekt.de

Foto: Vectorworks

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Photo: Vectorworks

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