29.09.2006

Wintergärten mit klarem Durchblick - Gläser mit selbstreinigenden Eigenschaften für Endverbraucher immer interessanter

Wintergärten erfreuen sich nach wie vor großer Beliebtheit. Gleichzeitig werden immer höhere Ansprüche an die verwendeten Materialien gestellt, denn schließlich soll der gläserne Anbau nicht nur einfach die Wohnfläche erweitern, sondern auch die Lebensqualität erhöhen.

Dem Glas kommt dabei eine Schlüsselrolle zu, stellt es doch den Hauptbestandteil eines Wintergartens. Selbstreinigende Gläser wie Pilkington ActivTM sorgen dafür, dass der Durchblick lange ungetrübt bleibt.

Die Besonderheit von Pilkington ActivTM ist, dass es ein Fensterleben lang auf zweifache Weise Schmutz bekämpft. Eine Titandioxid-Beschichtung auf der Außenseite des Glases bewirkt, dass unter Einfluss der UV-Strahlung des Tageslichts organischer Schmutz von der Oberfläche gelöst und vom nächsten Regen einfach abgespült wird. Der Besitzer muss daher die Fenster deutlich seltener reinigen und kann dafür mehr Zeit in seinem neuen Wintergarten verbringen – Argumente, die bei Kunden gut ankommen. Neben der Zeitersparnis sprechen auch sicherheitsrelevante Aspekte für das Glas. So wird der nicht immer ungefährliche Balanceakt auf einer Leiter kaum noch notwendig, um hohe Scheiben oder die Dachverglasung vom Schmutz zu befreien.

Steigender Bekanntheitsgrad

Der Nutzen von Pilkington ActivTM spricht sich immer mehr herum. Kannten einer Umfrage des Internetportals Baunetz.de zufolge im Oktober 2005 rund 24,9 Prozent der Befragten das beschichtete Glas, so erhöhte sich dieser Wert bis Juli 2006 auf knapp 40 Prozent. Ebenso deutlich stieg die Bereitschaft derer, die das selbstreinigende Glas kennen und es auch tatsächlich einbauen lassen würden, von 34,7 Prozent im Oktober 2005 auf 58,4 Prozent im Juli 2006. Für Glashändler und Wintergartenbauer bietet das Glas also ein hohes Potenzial mit sehr guten Verkaufschancen.

Leichter Einbau

Beim Einbau des selbstreinigenden Glases gelten dieselben Vorsichtsmaßnahmen wie bei herkömmlichen Floatgläsern. Bei der Verarbeitung muss lediglich darauf geachtet werden, dass keine silikonhaltigen Dichtstoffe und Gleitmittel verwendet werden, da Silikon die hydrophile Eigenschaft der Beschichtung stören würde. Eine Liste mit Alternativmaterialien sowie weitere Tipps zum Einbau können unter www.pilkington.de/activ heruntergeladen oder direkt bei Pilkington angefordert werden. Darüber hinaus ist es für den Selbstreinigungseffekt unerheblich, ob Sonnenlicht direkt auf das Glas fällt oder nicht. Es kann also auch auf Nordseiten oder in schattigen Bereichen eingebaut werden.

Vielfältige Kombinationsmöglichkeiten

Die selbstreinigende Eigenschaft von Pilkington ActivTM kann mit weiteren Funktionen kombiniert werden. Gerade in Wintergärten sind Sonnenschutz-Isoliergläser wichtig, damit in Kombination mit Beschattungs- und Belüftungsmaßnahmen eine optimale Klimaregulierung möglich ist. Pilkington Activ SuncoolTM bietet je nach Beschichtungstyp, Größe des Scheibenzwischenraumes und Füllgradhöhe der Argon-Edelgasfüllung einen Ug-Wert von bis zu 1,1 W/m2K. Um den gesetzlichen Bestimmungen bezüglich der Wärmedämmung Rechnung zu tragen, empfiehlt sich Pilkington Activ OptithermTM. Die hervorragenden Wärmedämmwerte eignen sich bestens für eine ressourcenschonende Klimatisierung.

Auch als VSG erhältlich

Für die Ausführung als Verbund-Sicherheitsglas ist Pilkington Activ OptilamTM erhältlich, das über die baurechtlich vorgeschriebenen Sicherheitseigenschaften zum Personenschutz verfügt. Als senkrecht verbaute Stehverglasung erfüllt es mit einer doppelten Foliendicke von 0,76 mm mindestens die Klasse P1A nach DIN EN 356. Aufbauten mit verstärkten Verbundfolien erreichen die Klassen P2A bzw. P4A. Zusätzlich lässt sich das Sicherheitsglas auch mit verbesserten schalldämmenden Eigenschaften versehen. Gläser der Marke Pilkington Activ OptilamTM Phon werden mit einer speziellen PVB-Schalldämm-Verbundfolie mit einer Dicke von mindestens 0,76 mm ausgestattet und erfüllen die Anforderungen der Schallschutzklasse 3 (nach VDI-Richtlinie 2719/Schalldämmung von Fenstern).

Quelle: Pilkington

Photo: © Peter Bennetts, courtesy of Hassell + OMA / OMA © VG Bild-Kunst, Bonn 2021

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