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inside 2/2015

Inside 2/2015

Obwohl längst totgesagt, erlebt das klassische Büro gerade seine Renaissance. Non-territoriale Officelösungen konnten sich bei Weitem nicht in dem Maße durchsetzen wie noch vor Kurzem prophezeit, und auch das Homeoffice-Modell gelangt an seine Grenzen. Schließlich gewinnt die Arbeit im Team zunehmend an Bedeutung, und diese verlangt nun mal nach dem konkreten Ort. Was sich im Büro aber ­ändert, sind die Workflows.

Flexibilität und räumliche Lösungen, die die Kommunikation unter den Mitarbeitern fördern, werden hier immer mehr gefragt. Dabei geht es zunehmend auch um die spontane informelle Begegnung, die Ideenaustausch, aber auch den Zusammenhalt im Team fördert, wie Roland Pawlitschko in seinem Beitrag konstatiert.

Die Projektbeispiele in der vorliegenden Ausgabe von DETAIL inside zeigen ­individuell gestaltete Bürokonzepte, die in Grundriss und Ausstattung auf ihre jeweiligen Nutzer zugeschnitten sind: Ein »Co-working Space« für drei kleinere Firmen in Barcelona wird durch schräg gestellte, leuchtend gelbe Boxen zoniert, die als Besprechungs- und Rückzugsräume dienen, während ­eine stilisierte Teppich-Tartanbahn in Rasengrün die Räumlichkeiten eines Fußball-App-Betreibers prägt. Im englischen Dartford da­gegen verbindet ein riesiges Raummöbel die beiden mit Arbeitsplätzen dicht bepackten Ebenen eines Verwaltungstraktes. Es schafft Raum für Rückzugsbereiche, inszeniert aber vor allem die Erschließung: Das gesamte Büro wird zu einem ungewöhnlich lebendigen Ort.

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