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inside 2/2018

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Offene und non-territoriale Bürokonzepte sind weiterhin das Gebot der Stunde: Eine im Juni 2018 veröffentlichte Studie des Fraunhofer-­Instituts für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO macht den Multispace als zukünftig dominante Form des Büros aus. Es sei die »Bandbreite an Raumoptionen«, die sich unter an­derem »positiv auf Arbeitgeberattraktivität, ­gelebte Zusammenarbeit und Selbstbestimmung« auswirke. Dahinter steht das Versprechen nach flachen Hierarchien, mehr Transparenz und Freude am Job.

Wenn Mitarbeiter keine Dringlichkeit mehr verspüren, nach Hause zu gehen, weil sich Café und Fitnessbereich nur einen Flur entfernt befinden, kommt das natürlich auch den Unternehmen selbst zugute. Wer profitiert also vorrangig von scheinbar grenzenlos variablen Arbeitswelten, fragt sich Thomas Wagner in seinem pointierten Beitrag »Willkommen im Multispace«.

Das gute alten Zellenbüro scheint praktisch ausgestorben — das zeigen auch die Beispiele unserer aktuellen Ausgabe von Detail inside zum Thema »Neue Arbeitswelten«. Wir besuchen Unternehmenszentralen in Montréal und Wien, die ebenso spielerisch wie unterschiedlich mit dem Thema Farbe im Großraumbüro umgehen. Wir zeigen, wie die Natur und organische Formgebung das Office-Sharing-Konzept in den Räumen einer um­gebauten Lagerhalle in London bereichern und präsentieren die pla­kative Raum-Collage in einem historischen Grachtenhaus in Amsterdam. So viel steht fest: Die Architekten dieser Office-Interiors lassen sich einiges einfallen.

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