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Konzept: Bühnenbauten

Seit der Eröffnung der Elbphilharmonie in Hamburg werden Bühnenbauten in neuem Licht rezipiert. Ihre allgemeine Wertschätzung hat sich mit der Landmark der Hansestadt verändert. Theater, Opernhäuser und Konzertsäle sind so populär wie lange nicht mehr, aus Sicht des Stadtmarketings werden sie als vielversprechende Erfolgsstory gefeiert. Früher waren Museen die Publikumslieblinge – heute stehen Bühnenbauten auf dem ersten Platz der Beliebtheitsskala.
 
Wir zeigen in unserer März-Ausgabe Konzepte für ­Auditorien und Freilufttheater, Kongresszentren oder große Opernhäuser. Gemeinsam haben all diese Gebäude eine Bühne, die mal größer und mal kleiner oder gar variabel ausfällt. Unsere Beispiele aus Schwaben und aus Nordjütland, aus Kanada und China machen typologische Aspekte vergleichbar, beispielsweise Fragen der Erschließung und Anordnung einzelner Säle. In den beiden ausführlichen Prozess-Beiträgen zum Musikforum in Bochum sowie zum Auditorium und Kongresszentrum im spanischen Plasencia gehen wir konkreten Fragen der Akustik und der Planung nach. 

Bühnenbauten sind Orte der Öffentlichkeit, die sich in ihnen versammelt und dort zuhause ist. In Bochum ist es Bez+Kock Architekten gelungen, einen neogotischen Sakralbau für diesen Zweck zu beleben. In der spanischen Extremadura wurde mit dem neuen Auditorium von José Selgas und Lucía Cano erstmals eine Öffentlichkeit aktiviert, die es früher in dem abgelegenen Ort gar nicht gab. Vorhang auf für das öffentliche Leben – dieser Gedanke hat uns in der Redaktion zu diesem Konzept-Heft geführt.

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DETAIL 3/2018

Konzept: Bühnenbauten

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