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Treppen, Wege, Rampen

Mit Treppen, Wegen und Rampen stehen Elemente der Erschließung im Mittelpunkt des vorliegenden Hefts – Bauteile und Räume also, die neben eindeutigen technischen Funktionen meist auch repräsentative Aufgaben übernehmen. Gerade bei herausragenden Bauwerken wird den Erschließungsräumen seit jeher eine besondere Aufmerksamkeit gewidmet – das reicht von den prachtvollen Treppenhäusern barocker Residenzen bis zu den konstruktiven Inszenierungen des High-Tech. Auch das Haus für Musik und Musiktheater der Kunstuniversität Graz von Ben van Berkel (s.S. 606ff.) empfängt seine Gäste mit großer Geste. Durch seine dynamische Raumkonfiguration im Eingangsfoyer und opulente visuelle Reize zieht es die Besucher förmlich herein und über die spiralförmige Treppe nach oben. Die Erschließung wird zum Erlebnisfeuerwerk, das den Nutzer verführt. Bei komplexen Bauwerken wie Flughäfen oder Bahnhöfen kann die Lenkung der Verkehrsströme nicht mehr allein durch eindeutige räumliche Situationen gelöst werden. Deshalb kommen hier als Orientierungshilfe grafische Leit-systeme zum Einsatz, deren wesentliche Anforderungen Oliver Herwig erläutert (s.S. 564ff.), während Oliver Heiss den Wert der Schwelle in der Architektur und deren barrierefreie Überwindung thematisiert (s.S. 628ff.). Die notwendige Erschließung zur Gestaltung einer faszinierenden Fassadenskulptur nutzen Jakob + Mac-Farlane für ein Kulturzentrum in Paris, ähnlich wie es Ende der 70er-Jahre Piano und Rogers mit den imposanten Treppenröhren am Centre Pompidou vorgemacht haben

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DETAIL 6/2009

Treppen, Wege, Rampen

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