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Treppenkonstruktionen

Als zentraler Verkehrsknoten, vertikale Verbindung zwischen Ebenen, als Raum bildendes Element und einzig aus seiner Funktion heraus dreidimensionales Bauteil ist die Treppe für sich schon ein Stück Architektur. Sie ist eine eigenständig zu gestaltende Einheit, die es sorgfältig in den Organismus eines Gebäudes einzufügen gilt, ein Bauteil, das über die konstruktive Ausführungsplanung hinaus das entwerferische und gestalterische Können des Architekten fordert. An kaum einem anderen Element am Bau wird das Zusammenspiel von Form und Funktion so deutlich wie an der Treppe. Ihre Besonderheit ist, dass sie nicht nur der ­Erschließung dient, sondern auch das Erlebnis der aufstrebenden Bewegung bietet. Dem Benutzer werden beim Hinauf- und Hinabsteigen räumliche ­Zusammenhänge erschlossen, kombiniert mit dem visuellen Reiz sich ständig wandelnder Perspektiven. So wird mit der Treppe ein architektonischer Akzent gesetzt, dessen bau­liche Ausformulierung von großer Bedeutung für die Qualität des gesamten Gebäudes ist. Mit ihr zeigt der Entwerfer seine architektonische Auffassung und der Bauherr seinen Geschmack. Oft ist sie ein Repräsentant der Architekturhaltung eines Gesamtbauwerks, ein Spiegel, der die durch Fassadengestaltung, Gebäudeform und Materialwahl definierte Sprache im Inneren reflektiert.

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DETAIL 2/2000

Treppenkonstruktionen

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