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Die Jurysitzung hat am 26. Juni 2020 stattgefunden.


1. Preis
Helsinki Central Library Oodi
ALA Architects

»Weit über ihre Funktion als Wissensspeicher hinaus setzt die neue Zentralbibliothek von Helsinki ein klares Zeichen für die Themen Kultur und Bildung sowie für das Potenzial von sozialem Miteinander in unseren zunehmend atomisierten Städten. Die Architekten haben komplexe städtebauliche und funktionale Herausforderungen mit einem einprägsamen Entwurf gelöst, der in der Umsetzung nichts von der Faszination des ursprünglichen Wettbewerbskonzepts einbüßt. Seine Form wirkt spontan und ist doch offensichtlich wohlüberlegt. Die Brückenkonstruktion öffnet die Mitte des Hauses zur Stadt und reagiert zugleich auf statische Notwendigkeiten. Die Zweiteilung des Baukörpers in eine schiffsrumpfartige, holzverkleidete Basis und eine dematerialisierte Glaslaterne ist auch konstruktiv überzeugend gelöst. Von der großen Geste bis ins Detail überzeugt das Gebäude durch eine Raffinesse, die es zu einem öffentlichkeitswirksamen Botschafter für exzellente Architektur gemacht hat.«
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1. Preis
People’s Pavilion, Eindhoven

bureau SLA & Overtreders W

»Mit diesem Veranstaltungspavillon haben die Architekten das ultimative Ziel des kreislaufgerechten Bauens mit einer Gründlichkeit, die man selten sieht, umgesetzt. Gleichsam als Antithese zum anderen Siegerprojekt lebt dieses kleine Bauwerk ganz von der Idee der Beschaffung seiner verschiedenen Materialien und Produkte in Kombination mit der Ambition, sämtliche Verbindungen reversibel zu gestalten. Diese Auseinandersetzung mit den Baustoffen und ihren Lebenszyklen verleiht dem Entwurf eine Tiefe und Komplexität, die deutlich über die anderer temporärer Bauten hinausgeht. Mit seiner rohen und teils improvisierten Ästhetik widerspricht der Pavillon schamlos den Annahmen, die hinter unseren visuellen Konventionen stehen, und bietet einen Vorgeschmack auf jene Fragestellungen, die die Ästhetik der Architektur in den kommenden Jahrzehnten sicherlich bestimmen werden. Überdies unterstreicht dieses kleine Projekt das Marktpotenzial kreislaufgerechten Bauens - die Fassadenschindeln aus Abfallkunststoff sind inzwischen auch für andere Gebäude kommerziell erhältlich.«
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Preis für Studierende und Hochschulen
BUGA Faserpavillon 2019, Heilbronn

ICD/ITKE Universität Stuttgart

»Dieser Pavillon zeigt eindrucksvoll, welch bedeutende Rolle Hochschulen als Forschungsstätten auch für die Architektur spielen können. Basierend auf avancierter Materialtechnologie und digitalen Herstellungsmethoden, entstand diese Struktur in enger, interdisziplinärer Zusammenarbeit zwischen Architekten, Tragwerksplanern und mehreren Industrieunternehmen. Seinem tatsächlichen Bau jedoch ging eine jahrelange Forschungs- und Entwicklungsarbeit voraus, wie sie in dieser Intensität wohl nur im universitären Kontext möglich ist. Die Eleganz und Leichtigkeit des daraus resultierenden Raumes erinnert an die experimentellen Entwürfe von Cedric Price und Buckminster Fuller, während sein statisch optimiertes und zugleich expressives Tragwerk auf spannende Weise die uralte Erkenntnis unterstreicht, dass neue Baumaterialien in der Regel auch neue Ausdrucksformen in der Architektur zutage fördern können.«
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ARCHITEKTUR & DESIGN

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