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Acht Tipps für innenliegende Bäder

1. Mit einer bodenebenen Duschfläche den Raum öffnen
Um im Bad eine komfortable Atmosphäre zu schaffen, ist es wichtig, den Raum optisch zu öffnen. Dieser Effekt lässt sich besonders mit dem Einbau einer bodenebenen Duschfläche erzielen. Denn dank ihres flachen Designs lässt sie sich übergangslos in den Boden integrieren: Sie verschmilzt quasi damit. Durch diese Einheit von Boden und Duschfläche wirkt der Raum wesentlich großzügiger.

2. Duschabtrennung aus Glas
Eine Duschabtrennung aus Glas lässt das Bad größer und heller wirken. Das gilt sowohl für die (bodengleiche) Dusche, als auch für den Spritzschutz an der Wanne.

3. Helle Badlösungen und indirekte Lichtquellen verwenden

In innenliegenden Räumen setzen indirekte Lichtquellen die entsprechenden Wohlfühlakzente und erzeugen eine schöne Raumatmosphäre. Für eine besondere Stimmung lohnt sich der Einsatz von Spektrallichtern oder beleuchteten Whirldüsen in der Badewanne. Von Vorteil sind außerdem Badlösungen in klassischem Weiß oder hellen Cremetönen. Dadurch wirkt der Raum heller und freundlicher.

4. Möglichst wenig Fugen
In lichtarmen Bädern ist es ratsam, wenige Fugen einzusetzen. Gute Effekte erzielt man mit ganzflächig verarbeitbaren Materialien, die keine großen, beziehungsweise keine Freiräume zwischen den Anschlusskanten erzeugen: etwa großformatige Fliesen, wasserfeste Tapeten, Kunstharz oder Kalkputz.

5. Ein Fenster zum Nebenzimmer
Mit dem Einbau eines Innenfensters, dass direkt unter der Decke eingesetzt wird, eines Kämpferfensters über der Tür oder einer Milchglastüre zum Nachbarraum lässt sich der Lichteinfall des benachbarten Zimmers nutzen. Dadurch entsteht eine Leichtigkeit, die das Badezimmer gleich viel einladender macht. Fenster und Türen sollten in dunklen Bädern am besten ohne Rahmen, beziehungsweise Zarge sein. Das lässt das Bad ruhiger wirken und das Licht subtiler in den Raum kommen.

6. Große Spiegel lenken das Licht
Spiegel lassen ein Bad immer heller erscheinen. Je größer die Spiegelfläche, desto besser der Effekt. Häufig lassen sich sogar ganze Spiegelwände verbauen. Zudem lassen sich Spiegel von hinten beleuchten. So wird anderes Licht nicht nur durch den Spiegel gelenkt, sondern geht auch von ihm aus.

7. Filigrane Objekte einsetzen
Schwere Holzmöbel, massive Armaturen und klobige Badkeramik lassen gefangene Bäder noch gedrungener wirken. Am besten eignen sich filigrane, fein gearbeitete Produkte, die eine Leichtigkeit in den Raum bringen. Ein Beispiel dafür ist die Kaldewei Waschtisch-Schale Miena. Sie lässt sich frei auf einer Trägerplatte oder Konsole platzieren. Verzichten sollte man auf hohe Schränke oder Regale, die Schatten werfen.

8. Das richtige Material wählen
In einem innenliegenden Bad kann schneller Schimmel entstehen, weil es kein Fenster zum Lüften gibt. Mit der Auswahl geeigneter Materialien lässt sich die Gefahr aber minimieren. Je weniger Fugen im Bad, desto weniger Angriffsflächen für Bakterien. Das gilt für die Wände ebenso wie für die Dusche.

Weitere Informationen zu Bad-Architekturen erhalten Sie hier.

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