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3. Preis: Haus Mühlhäuser | Christine Reck Architekten | Biberach

Projektbeschreibung 
Haus Mühlhäuser

Das von Christine Reck Architekten geplante Einfamilienhaus fügt sich in das steil abfallende Gelände eines dreieckigen Grundstücks ein. In Reaktion auf die Topografie gliederte die Architektin das Gebäude in drei Ebenen, von denen die unteren beiden auf einander gegenüberliegenden Seiten von außen zugänglich sind. Während sich das Haus zur Straße hin eher geschlossen und unauffällig präsentiert, öffnet es sich in Richtung Garten mit ausladender Geste. Sein funktionales und räumliches Zentrum bildet der Wohn- und Essbereich, der sich über einen zweigeschossigen Luftraum zur darüber liegenden Galerieebene öffnet. Der Wohnraum im Dachgeschoss bietet Möglichkeiten des Rückzugs. Hierzu trägt auch die Positionierung der Fensterflächen bei. Ebenso wie ein tief liegendes Fensterband im Eingangsbereich spenden auch die großen VELUX-Dachfenster auf der oberen Ebene ein Maximum an Licht und erlauben Ausblicke, schützen jedoch durch ihre Ausrichtung und Position vor Einblicken und unerwünschtem Wärmeeintrag. Lage und Größe der verglasten Öffnungen lassen von außen keine Rückschlüsse auf die Raumaufteilung und Geschossgliederung im Inneren des Hauses zu.

Jurystatement
Aus der anspruchsvollen Hangtopografie heraus haben die Architekten ein vielgesichtiges Haus mit abwechslungsreicher Kubatur entwickelt, in dessen Innerem sich immer wieder spannende Quer- und Durchblicke öffnen. Zweigeschossige, teils unkonventionell geschnittene Lufträume schaffen Zusammenhänge über die Ebenen hinweg. In ihrer Wirkung unterstützt werden sie durch überlegt platzierte Dachfenster, die Tageslicht tief ins Haus holen, ohne Einblicke zuzulassen. Eine homogene Materialpalette aus Weißtanne und Sichtbeton verleiht der Raum- und Formvielfalt außen und innen ihren Zusammenhang. 

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Foto: Christine Reck Architketen

Christine Reck Architekten 
Nach dem Studium, einer eigenen Lehrtätigkeit an der Universität Stuttgart sowie einigen Praxisjahren gründete Christine Reck bereits 1995 ihr eigenes Architekturbüro. 2005 kommt Knut Heller nach Abschluss seines Architekturstudiums zu Christine Reck Architekten, seit 2014 ist er dort Geschäftsführer. Ihre Arbeit betrachten sie als ein Ausloten von Machbarem, ein Erspüren eigener Grenzen und das Respektieren von Gesetzmäßigkeiten. Dabei begeben sie sich auf die Suche nach den Geheimnissen des Selbstverständlichen und dem Besonderen im Alltäglichen, um das Unsichtbare, das nicht Fassbare freizulegen. Im Ergebnis soll dabei eine Architektur entstehen, die zu berühren vermag.

ARCHITEKTUR & DESIGN

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