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Zuhause mitten in der Natur

Auf der westlichen Seite des norwegischen Skigebiets Kvitfjell realisierten Casper und Lexie Mork-Ulnes für sich und ihre beiden Kinder ein hölzernes Ferienhaus. Das Gebäude liegt auf einer Höhe von rund 1000 m und sollte so wenig wie möglich in den vorhandenen Naturraum eingreifen. Deshalb ist die Skigard Hytte komplett aufgeständert. Der Luftraum unter dem Gebäude dient als Lagerplatz für Kaminholz und als Unterstand für Schafe und Wildtiere. Die Gebäudehülle aus geviertelten Rundhölzern ist von der lokalen Bautradition inspiriert. In Skandinavien werden diagonal aneinandergereihte junge Fichtenstämme für den Bau von Weidezäunen verwendet. Die unter dem Namen „Skigard“ bekannte Methode diente auch als Namensgeber für das Projekt. Der Kurzfilm von Juan Benavides / Filmstudio Filmatica vermittelt die Ruhe und Naturverbundenheit der eingeschneiten Hütte.

Mork-Ulnes Architects arbeiten an zwei verschiedenen Standorten, San Francisco und Oslo. Dadurch bestimmen sowohl skandinavische Sachlichkeit als auch nordkalifornischer Innovationsgeist ihre Herangehensweise. Ihre Entwürfe folgen stets einem klaren Konzept und zeichnen sich einerseits durch Verspieltheit und andererseits durch Zurückhaltung aus. Die Architekten haben bereits Projekte auf drei Kontinenten realisiert. Der Maßstab reicht dabei vom Masterplan bis zur Minihütte. Für ihre Arbeit haben Mork-Ulnes Architects zahlreiche nationale und internationale Preise erhalten, zweimal wurden sie für den Mies van der Rohe Award nominiert.

Über das Projekt berichten wir in Detail 12.2021.

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