Im Interview erläutert Michael Drobnik, Leiter der Design-Technologies-Abteilung in Basel, warum gute Datenstrukturen heute wichtiger sind als die Modelle selbst.
Nach seinem Architekturstudium an der TH Karlsruhe arbeitete Michael Drobnik in Amsterdam, New York und München. 2014 kam er als BIM-Manager zu Herzog & de Meuron nach Basel, seit 2020 ist er dort Associate. Er leitet das Design Technologies-Team, das Architekturprojekte mit digitalen Methoden und Werkzeugen unterstützt. Im Laufe der Jahre haben er und sein Team Forschungsinitiativen wie XR, maßgeschneiderte Early-Design-Tools oder Nachhaltigkeits- und Leistungssimulationen in die tägliche Praxis umgesetzt. Von 2011 bis 2014 lehrte er am Lehrstuhl für Architekturinformatik der TU München; darüber hinaus war er Kommissionsmitglied und Dozent an der ETH Zürich.