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Zwischen Nachhaltigkeit und New Work: Schüco Corporate Services-Gebäude in Bielefeld

Nachhaltigkeit ist für Schüco Selbstverpflichtung und Leitmotiv für Produktentwicklungen und Baumaßnahmen. So auch am Firmencampus Bielefeld, den das Unternehmen seit 2016 ausbaut und erneuert. Jüngst wurde dort das Schüco Corporate Services Gebäude modernisiert.

Zwischen Nachhaltigkeit und New Work: Schüco Corporate Services-Gebäude in Bielefeld
© Frank Peterschröder

Nachhaltigkeit ist für Schüco Selbstverpflichtung und Leitmotiv für Produktentwicklungen und Baumaßnahmen. So auch am Firmencampus Bielefeld, den das Unternehmen seit 2016 ausbaut und erneuert. Jüngst wurde dort das Schüco Corporate Services Gebäude modernisiert.

© Frank Peterschröder

Die Modernisierung eines ehemaligen Verwaltungsgebäudes auf dem Schüco Campus nimmt in mehrerlei Hinsicht eine wichtige Rolle in der Unternehmensgeschichte ein. Zum einen markiert der 5800 m2 große, dreiteilige Gebäudekomplex den Haupteingang der Unternehmenszentrale. Zum anderen bot das Projekt die Chance, an und in einem Bestandsbau Konzepte zu realisieren und Produkte zu präsentieren, die dem Nachhaltigkeitsgedanken verpflichtet sind.

Die drei Gebäudeteile entstanden sukzessive in den Jahren 1960 bis 1980. 2001 erhielt die Fassade, die als Schüco Fensterbandsystem ausgeführt war, eine vorgehängte zweite Aluminiumhaut. Im Inneren des Hauses wurden bis dato jedoch keine großen Änderungen vorgenommen. So entsprach der Bestand noch mehr oder minder dem ursprünglichen Zustand.

© Frank Peterschröder

Ausschlaggebend für den jüngsten Umbau war die Tatsache, dass die vorhandene Substanz nicht mehr den aktuellen Brandschutzanforderungen entsprach sowie weitere technische und funktionale Mängel aufwies. Die Büroebenen wurden nach dem New-Work-Prinzip komplett neu gestaltet. Offene Bereiche mit Desksharing-Möglichkeit, Einzelbüros für ruhiges Arbeiten, Besprechungsräume und Zonen für die informelle Kommunikation wechseln einander ab.

Recyclingquote: 98,3 Prozent

Ein weiterer Schwerpunkt der Planung war der vollständige Rückbau der Aluminium-Bestandsbauteile und die Erneuerung der Fassade. Hierzu wurde ein ganzheitlicher Planungsansatz verfolgt. Alle Aluminiumbauteile der Fassaden und des Vordachs wurden rückgebaut und dem Rohstoffkreislauf zugeführt. Insgesamt handelte es sich dabei um 28 t Material, das zu 98,3% rezykliert werden konnte.

© Frank Peterschröder

Passend zu der Idee, auf dem Campus möglichst viele Produkte in der Anwendung zu zeigen, wird am Schüco Corporate Services Gebäude das erste Mal die Cradle-to-Cradle-zertifizierte Elementfassade AF UDC 80 eingesetzt. Auch mit der neuen Gebäudehülle bleiben die Bestandsbauten als heterogene, additive Struktur erkennbar. Gleichzeitig verleiht ihnen die Elementfassade ein homogenes, ruhiges Äußeres. Neben der UDC 80 kamen in dem Sanierungsobjekt auch die C2C-Silber-zertifiziertenProdukte FWS 50/60 SG an der Eingangsfassade, die Einsatzelemente AWS 75 BS und die Türen AD UP 75 zum Einsatz. Nach der Sanierung erreicht das Gebäude den ambitionierten KfW-70-Standard und verbraucht damit 265.000 kWh/Jahr weniger Primärenergie als vorher.

Die Sanierung des Schüco Corporate Services Gebäudes wird durch das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert.

www.schueco.com

Mehr von Schüco

Architekten: tr.architekten Rössing-Tilicke, Köln
Schüco Systempartner: Anders Metallbau, Fritzlar
Schüco Systeme:
Elementfassade: AF UDC 80
Eingangsfassade: FWS 50 / 60 SG
Einsatzelemente: AWS 75 BS, AWS 75 PD
Türen: AD UP 75 (C2C Silber)
Sonnenschutz innenliegend: AB ZDS in AF UDC 80
Brandschutztüren: ADS 80


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