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Villa Meert in Aalst von Pascal François

 - Jakob Schoof

Die Villa Meert im belgischen Aalst besticht durch ihren auskragenden Klinkerbau über einem transparenten Erdgeschoss. Für das Mauerwerk verwendete Pascal François die Hagemeister Objektsortierung Santorini BU.

Villa Meert in Aalst von Pascal François

01.05.2022 Jakob Schoof

Advertorial | Referenz im Detail

Villa Meert in Aalst von Pascal François

Hagemeister Mauerwerk Fassade

© Hagemeister

Die Villa Meert am Stadtrand von Aalst in Belgien besticht durch ihren geschlossenen, auskragenden Klinkerbau über einem transparenten Erdgeschoss. Für das Mauerwerk verwendete der Architekt Pascal François die Hagemeister Objektsortierung Santorini BU. Ein besonderes Highlight: Kaum sichtbares Lochmauerwerk in der Fassade lässt gefiltertes Tageslicht in das Haus.

Die Liebe zum Detail, mit der der Architekt zu Werke ging, spiegelt sich beispielsweise am Dachrand wider. Hier verzichtete Pascal François auf ein Attikaprofil aus Aluminium und entschied sich stattdessen für einen selbst entwickelten Deckstein aus Beton. Darin wurde ein Stück der Fassadenklinker eingearbeitet. „Dadurch wird die Fassade visuell mit dem Klinker abgeschlossen. Das verleiht der Villa ein noch strafferes Aussehen. Zudem wird das Regenwasser hinter der Fassade abgeleitet“, erläutert der Architekt.

© Hagemeister

Der Bebauungsplan sah vor, dass maximal 1000 m³ Wohnraum errichtet werden dürfen. „So entstand ein Haus mit Glas im Erdgeschoss und darüber ein viel größeres, geschlossenes Volumen“, sagt Pascal François. Doch nur auf den ersten Blick macht die verklinkerte Etage einen verschlossenen Eindruck. Zurückspringende Fassadenteile mit Glas und zwei versteckte Außenterrassen sorgen für Licht und Luft im auskragenden Stockwerk. Für die Fassaden wählte Pascal François den sehr nuancierten und strukturierten Klinker Santorini BU, der in einem Farbspektrum von Anthrazit bis Weiß changiert. Hier wurde der Klinker im Arbeitsprozess gemischt und im wilden Verband mit einer Fugenbreite von nur 3 mm verklebt.

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© Hagemeister

Innerhalb des Mauerwerksverbands platzierte der Architekt perforierte Fassadenöffnungen; ein sogenanntes Lochmauerwerk. „Das Prinzip hinter dem Lochmauerwerk, bei dem man bei Mauerarbeiten Klinker auslässt, stammt aus der arabischen Welt. Dahinter befinden sich Fenster. Für das menschliche Auge wird so die massive Wand nicht unterbrochen und doch fällt durch die Fenster noch stimmungsvolles Licht in das Haus“, erklärt Pascal François.

Interessante Produkte


Bauherr: Privat
Architektur: Pascal François
Klinker: Hagemeister Santorini BU


Format: ModF 290 x 90 x 40 mm
Verklinkerte Fassadenfläche: ca. 390 m²
Standort: Aalst (BE)

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