Das neue Zentrum für Digitalisierung und Digitalität (ZDD) auf dem Campus der Hochschule Düsseldorf präsentiert sich mit einer markanten Fassade aus glasierten Keramikbaguettes in verschiedenen Gelbtönen. Für eine sichere, wärmebrückenfreie Befestigung der vorgehängten hinterlüfteten Fassade (VHF) sorgt Schöck Isolink Typ F. Dadurch konnte auch die Dämmstärke reduziert werden; im Inneren ermöglichte das zusätzlichen Raumgewinn.

Flexibles Gebäudekonzept
2018 bündelte die Hochschule Düsseldorf ihre Fakultäten im Campus Derendorf und schuf mit dem ZDD ein Gebäude, das Digitalisierung und Innovation fördert. Auf dem Areal der ehemaligen Schlösser-Brauerei entstand nach dem Entwurf des Architekturbüros RKW Architektur +, Düsseldorf, in nur rund zwei Jahren Bauzeit das ZDD mit einer Bruttogeschossfläche von 3214 m². Das flexible Gebäudekonzept unterstützt interdisziplinäre Lehre und neue Formen der Zusammenarbeit. Die Innengestaltung verzichtet weitgehend auf starre Wände und fördert offene Flächen und Kommunikation. Das Tragwerk basiert auf einem klassischen Betonbau. Lediglich bei den Treppenläufen kamen Betonfertigteile zum Einsatz. Viele der Oberflächen, wie die Haupterschließungswand oder die Stützen des Treppenhauses, präsentieren sich in ästhetisch und sehr hochwertiger Sichtbetonqualität der Stufe 3.

Energieeffiziente Fassadenbefestigung
Die Fassade des markanten Kubus besteht aus glasierten Keramikstäben in verschiedenen Gelbtönen, die ein dynamisches, edles Farbspiel erzeugen. Der Architekt Michael Farrenkopf realisierte die Gebäudehülle als vorgehängte hinterlüftete Fassade (VHF), die Vorteile gegenüber Wärmedämmverbundsystemen bietet: Sie ist nachhaltiger und ermöglicht eine sortenreine Entsorgung der Materialien. Insgesamt wurden rund 1000 m² Fläche eingehüllt.

Geringere Dämmstoffstärke dank Isolink Typ F
Das ZDD sollte in Gebäudeklasse 5 umgesetzt werden. Der eingeplante U-Wert der VHF von 0,23 W/m²K konnte im Aufbau mit Edelstahlkonsolen und einer 180 mm Dämmstoffstärke jedoch gerade so erreicht werden. Die Lösung erarbeiteten die Experten von Schöck mit dem Fassadenanker Schöck Isolink Typ F. „Die Befestigung ist dadurch wärmebrückenfrei und verfügt im Vergleich zu einer klassischen Unterkonstruktion über weniger Befestigungspunkte“, berichtet Michael Farrenkopf. „Dadurch konnten wir die Dämmstoffstärke wesentlich dünner ausprägen, nämlich mit 14 statt veranschlagter 18 cm.“ Im Inneren verschaffte das zusätzlichen Raumgewinn.
Mehr erfahrenHersteller: Schöck Bauteile GmbH
Produkt: Isolink Typ F
Produktkategorie: Fassade






