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Metamorphose eines Kohlekraftwerks

Die in den 1980er-Jahren stillgelegte Battersea Power Station in London ist in mehreren Bauabschnitten von der Industriebrache zum urbanen Quartier umgestaltet worden.

Metamorphose eines Kohlekraftwerks
© Tim Fisher

In mehreren Bauabschnitten ist die in den 1980er-Jahren stillgelegte Battersea Power Station in London von der Industriebrache zum urbanen Quartier umgestaltet worden. Wilkinson Eyre Architects übernahmen die Umgestaltung und Sanierung des Industriedenkmals im Zentrum des 16 Hektar großen Areals.

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Heritage Windows nach Entwürfen von 1930

Die Battersea Power Station des britischen Architekten Sir Giles Gilbert Scott zählt zu den bekanntesten Wahrzeichen Londons. Zwischen 1933 bis 1983 versorgte das Kohlekraftwerk am Südufer der Themse Londons Bürger mit Strom. Nach der Stilllegung wurde die 16 Hektar große Industriebrache in mehreren Bauabschnitten in ein verdichtetes urbanes Quartier umgestaltet – mit 4000 Wohnungen, tausenden Quadratmeter Bürofläche, Einkaufsmöglichkeiten und einem Kleinkraftwerk.

© Tim Fisher
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Sanierung des Kraftwerksgebäudes

Mit dem zweiten Bauabschnitt, der Sanierung des unter Denkmalschutz stehenden Kraftwerksgebäudes, wurde 2013 das Büro Wilkinson Eyre Architects beauftragt. Indem sie bewahrende und erneuernde Maßnahmen kombinierten, haben die Architekten den historischen Charme des Industriedenkmals erhalten und es gleichzeitig an heutige energetische Anforderungen angepasst. Sogenannte Heritage-Fenster unterstreichen das neue äußere Erscheinungsbild. Das Unternehmen seele, das bei dem Projekt für verschiedene Fassadentypen verantwortlich war, realisierte insgesamt 2000 Fensterelemente nach einem historischen Entwurf von 1930. Das entspricht einer Fläche von 5746 m2.

© Tim Fisher
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Stahl für Denkmalschutzanforderungen

„Nach eingehender Suche haben wir mit Janisol Arte 2.0 von Schüco das ideale Profil für die Nachbildung der einfach verglasten Crittall-Fenster aus den 1930er respektive 1950er-Jahren gefunden“, sagt Sebastien Ricard, der Projektleiter bei Wilkinson Eyre Architects. Das Stahl-Profilsystem ermöglichte es, die ursprünglichen Fensterrahmen und die Proportionen beizubehalten, erlaubte aber zugleich die Verwendung von Zweifach-Isolierglas, um moderne Energiestandards zu erfüllen. Ricard bezeichnet Janisol Arte 2.0 als „ein schlankes, elegantes System, das sich im hochsensiblen Kontext dieses berühmten, denkmalgeschützten Gebäudes als perfekt erwiesen hat“.

Das Stahl-Profilsystem Janisol Arte 2.0 von Schüco ermöglichte es, die ursprünglichen Fensterrahmen und die Proportionen beizubehalten – bei gleichzeitiger Verwendung von Zweifach-Isolierglas.

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Hersteller: Schüco
Systeme: VISS Janisol Arte 2.0


Fertigstellung: 2019