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Brandschutz im architektonischen Detail

Transparente Raumkonzepte stoßen beim Brandschutz oft an Grenzen. Die feuerhemmenden Hoba Typ 5 und Typ 6 Türen zeigen Wege, wie Sicherheit und Gestaltung zusammengeführt werden können.

Brandschutz im architektonischen Detail
Brandschutzabschluss als Teil der architektonischen Detailausbildung. © Werkbild HOBA

Raumkontinuität und technische Anforderungen

Zeitgenössische Architektur arbeitet häufig mit offenen Raumfolgen, visueller Transparenz und fließenden Übergängen. Gleichzeitig stellen brandschutztechnische Anforderungen eine klare funktionale Zäsur dar. Türen und Abschlüsse werden damit zu notwendigen, aber oft als störend empfundenen Elementen im architektonischen Gesamtbild.

Schmale Edelstahlrahmen ermöglichen eine reduzierte Detailwirkung.
Schmale Edelstahlrahmen ermöglichen eine reduzierte Detailwirkung. © Werkbild HOBA

Integration statt nachträglicher Lösung

Entscheidend für die Qualität solcher Übergänge ist der Zeitpunkt der Planung. Werden Brandschutzanforderungen frühzeitig in die Entwurfsphase integriert, lassen sich funktionale Vorgaben und räumliche Konzepte besser aufeinander abstimmen. Dabei entstehen Lösungen, die nicht additiv wirken, sondern Teil der architektonischen Struktur werden.

Hoba Typ 5 T30-1 als einflügelige Ganzglastür im Innenraum.
Hoba Typ 5 T30-1 als einflügelige Ganzglastür im Innenraum. © Werkbild HOBA

Reduzierte Konstruktion als Prinzip

Systemlösungen wie die Brandschutztüren Hoba Typ 5 T30-1 und Typ 6 T30-2 folgen einem reduzierten konstruktiven Ansatz. Eine schmale Edelstahlrahmenkonstruktion in Kombination mit großflächigen Glaselementen ermöglicht eine zurückhaltende visuelle Präsenz im Raum.

Die einflügelige Hoba Typ 5 sowie ihr zweiflügeliges Pendant Typ 6 sind für unterschiedliche Öffnungsbreiten konzipiert und lassen sich in Glaswandsysteme sowie verschiedene Wandkonstruktionen integrieren. Dadurch entstehen durchgängige Raumzusammenhänge trotz notwendiger brandschutztechnischer Trennung.

Anschluss und Systemlogik

Die Türsysteme sind für den Anschluss an unterschiedliche Baukörper wie Mauerwerk, Beton, Holzbau oder leichte Trennwandsysteme ausgelegt. In Kombination mit Festverglasungen lassen sich kontinuierliche Glasflächen ausbilden, die den Eindruck räumlicher Offenheit unterstützen.

Auch funktionale Erweiterungen wie automatische Türantriebe oder Rauchschutzanforderungen können in das System integriert werden. Damit wird die technische Funktionalität mit den Anforderungen moderner Gebäudenutzung verbunden.

Erhalt von Sichtachsen durch transparente Abschlüsse.
Erhalt von Sichtachsen durch transparente Abschlüsse. © Werkbild HOBA

Detail als architektonische Qualität

Die Qualität solcher Lösungen zeigt sich nicht im Einzelprodukt, sondern im Detail der Ausbildung: in Rahmenbreiten, Anschlussdetails und der Art, wie Übergänge zwischen Glas, Metall und Baukörper gelöst werden. Gerade in öffentlichen Gebäuden, Bildungsbauten oder Verwaltungsarchitektur wird deutlich, wie stark diese Details die Wahrnehmung von Raum prägen.

Fazit

Brandschutztüren wie die Hoba Typ 5 T30-1 und Typ 6 T30-2 zeigen, dass technische Anforderungen nicht zwangsläufig zu gestalterischen Brüchen führen müssen. In sorgfältig geplanten Systemzusammenhängen können sie zur Kontinuität von Raum und Architektur beitragen.

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Hersteller: HOBA
Produkt: Typ 5 T30-1 und Typ 6 T30-2


Produktkategorie: Innenausbau