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Better than Precast: Skulpturale 3D-Fassade

Das Previer am Hamburger Hafen überzeugt mit einer 3D-Glasfaserbetonfassade von Rieder, die Leichtigkeit, Langlebigkeit, Wetterbeständigkeit und gestalterische Vielfalt vereint.

Better than Precast: Skulpturale 3D-Fassade
Die plastisch ausgearbeitete 3D-Fassade verleiht dem PREVIER eine skulpturale Wirkung mit starker räumlicher Präsenz. © Rieder / Ditz Fejer

Direkt am Hamburger Hafen, wo Wind und Regen zum Alltag gehören, entstand mit dem Previer der Berufsgenossenschaften BGW und VBG ein architektonisches Statement für Beständigkeit und Fürsorge. Die monolithisch wirkende Gebäudehülle aus Glasfaserbeton schützt wie ein maßgeschneidertes Schild vor den Elementen und vereint dabei skulpturale Form mit funktionaler Präzision.

Die nur 13 mm dünnen Formteile überzeugen durch ihren reduzierten Materialeinsatz, ihr geringes Gewicht und ihre hohe Stabilität.
Die nur 13 mm dünnen Formteile überzeugen durch ihren reduzierten Materialeinsatz, ihr geringes Gewicht und ihre hohe Stabilität. © Rieder / Ditz Fejer

Optische Tiefe durch große Flächen und 3D-Elemente

Rund 17.000 m² Fassadenfläche aus individuell entwickelten formparts und flachen Großformatplatten von Rieder verbinden in sechs warmen Rot-Abstufungen Technik und Ästhetik zu einer langlebigen Lösung. Diese wird den Anforderungen an Wetterbeständigkeit, Leichtbau und Montagefreundlichkeit in exponierter Lage mehr als gerecht. Entworfen vom Architekturbüro Auer Weber kamen dabei 2.645 vertikale Lisenen im Doppel-U-Profil, 2.500 horizontale Brüstungsprofile in U-Form sowie ca. 1.500 m² Platten zum Einsatz. Während die großformatigen Flächen Ruhe erzeugen, strukturieren die 3D-Elemente die Gebäudehülle plastisch. So werden gleichzeitig Tiefe, Rhythmus, Verschattung und eine skulpturale Wirkung verliehen. Es entsteht eine Fassade, die nicht nur Oberfläche ist, sondern architektonisch in den Raum greift.

Struktur und Komposition: vertikale und horizontale Elemente formen die dreidimensionale Gebäudehülle.
Struktur und Komposition: vertikale und horizontale Elemente formen die dreidimensionale Gebäudehülle. © Rieder / Ditz Fejer

Innovative Alternative zu herkömmlichen Precast-Elementen

Klassische Betonfertigteilen sind häufig durch große Materialstärken und entsprechend hohes Gewicht geprägt. Im Gegensatz dazu setzt die Fassadenlösung in Hamburg auf ein deutlich differenzierteres, ressourcenschonendes System aus leichten, präzise geformten Glasfaserbeton-Elementen.

Sechs warme Rottöne prägen die Betonfassade und zitieren das hanseatische Ziegel-Erbe. '
Sechs warme Rottöne prägen die Betonfassade und zitieren das hanseatische Ziegel-Erbe. ' © Rieder / Ditz Fejer

Gestalterisch setzt das Previer neue Maßstäbe

Ein entscheidender Vorteil gegenüber klassischen Precast-Komponenten liegt im Material selbst: Trotz der geringen Stärke von nur 13 mm bietet Glasfaserbeton hohe Stabilität bei großen Spannweiten. Der reduzierte Materialeinsatz spart wertvolle Rohstoffe und verringert Gewicht, Transportaufwand sowie die Belastung der Tragstruktur. Zur selben Zeit sorgen die feuchteresistente Materialstruktur und die geringe Anfälligkeit für Verschmutzungen für langlebige und wartungsarme Oberflächen. Auch im Bauprozess zeigt sich der Vorteil der leichten Bauteile: Dank werkseitiger Vormontage sowie eines durchdachten Befestigungssystems lassen sich die Elemente auf der Baustelle effizient und präzise montieren.

Die Fassadenelemente wurden in sechs speziell entwickelten, warmen Rottönen realisiert. Diese sind in enger Abstimmung zwischen Architekten, Bauherrn und Rieder entstanden und zitieren das hanseatische Ziegel-Erbe. Eine durchgängig identische Farb- und Oberflächenqualität über alle Formteile und Platten hinweg sorgt für ein homogenes Gesamtbild. Gleichzeitig erzeugen unterschiedliche Oberflächenbearbeitungen zusätzliche haptische und visuelle Tiefe.

Präzise formparts aus Glasfaserbeton strukturieren die Fassade und erzeugen ein klares Spiel aus Rhythmus und Proportion.
Präzise formparts aus Glasfaserbeton strukturieren die Fassade und erzeugen ein klares Spiel aus Rhythmus und Proportion. © Rieder / Ditz Fejer

Die 3D-Elemente übernehmen nicht nur eine gestalterische, sondern auch eine funktionale Rolle: Sie prägen Licht- und Schattenwirkung der Fassade und erhöhen deren Robustheit und Widerstandsfähigkeit gegenüber Wind und Wetter.

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Hersteller: Rieder
Produkt: PREVIER


Produktkategorie: Fassade, Beton


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