Das Hamburger Schanzenviertel ist durch sein vielfältiges Angebot an Cafés, Bars, Läden und kleinen Firmen über die Jahre zu einem gefragten Stadtteil geworden, in dem sich Wohnen, Arbeiten und Freizeit kombinieren lassen. Selbst in einem solch eng bebauten Viertel ergeben sich noch Möglichkeiten zur Nachverdichtung. In diesem Fall handelt es sich um einen zweigeschossigen Bau aus den 50er-Jahren, dessen Wohnfläche um 175 m² erweitert werden konnte. Auf dem vorhandenen Flachdach entstanden zwei zusätzliche Geschosse, deren Grundrisse sich durch eine hohe Flexibilität auszeichnen. Die Lastabtragung erfolgt über die seitlichen Wände zur Nachbarbebauung und den mittigen Treppenhauskern, sodass die Wohnungen auf einer Breite von 7,50 Meter frei von tragenden Wänden sind. Durch geringe Umbauten ist eine Aufteilung in ein, zwei oder drei Einheiten möglich.
