Residenz der Schweizer Botschaft in Washington D.C.

Die neue Residenz der Schweizer Botschaft dient nicht nur als Wohnhaus, sondern vor allem als Ort der Repräsentation, für politische, soziale und kulturelle Veranstaltungen – und selbstverständlich auch als Ausdruck Schweizer Architektur und Kultur. Von dem parkähnlichen Grundstück in einem gehobenen Wohnviertel im Nordwesten der Stadt fällt der Blick auf das Washington Monument im Zentrum. Entlang einer Diagonale, die diese Sichtachse aufnimmt und sich von der Vorfahrt bis zur großen Terrasse erstreckt, liegen die Salons für offizielle Anlässe. Die Sequenz dieser sich überlappenden, flexibel zuschaltbaren, repräsentativen Räume charakterisiert den kreuzförmigen Grundriss, der außen vier Höfe abteilt. Diese sind jeweils unterschiedlichen Bereichen zugeordnet und verschieden gestaltet, etwa als Kräutergarten oder mit Wasserbecken. Über Eck gewähren sie vielfältige Bezüge von innen nach außen und wieder auf das Gebäude. Die Privaträume für Botschafter und Personal sowie die Gästesuiten im Obergeschoss erreicht man über das zweigeschossige Foyer. Offene Galerien bieten hier vertikale Durchblicke und können auch als Rednerbalkon genutzt werden.

Residenz der Schweizer Botschaft in Washington D.C.
© Andy Ryan

Die Materialien der Gebäudehülle – weißes, eisig wirkendes Glas und schieferfarben gefärbter Beton mit reliefartiger Textur – sind als abstrakte Referenz an die Schweizer Bergwelt zu verstehen. Wie aus einem dunklen Monolithen herausgeschnitten erscheinen die von hellen Flächen begrenzten Höfe. Vertikal angeordnete Elemente aus transluzentem Profilbauglas prägen ihre Fassaden. Sie sind teils transparent mit Isolierverglasung und teils opak mit Wärmedämmung hinterlegt. Quadratische Fenster und große Schiebetüren komplettieren die nachts von innen strahlende Komposition. Horizontal strukturierte, mit versetzt angeordneten Latten geschalte Betonmauern fassen das Gebäude an den Stirnseiten. Passive Solarnutzung, ein begrüntes Dach sowie anspruchsvolle Haustechnik sichern einen mit Minergie vergleichbaren Energiestandard.

Architektur
Steven Holl ­Architects
Standort
Cathedral Ave. NW 2900, 20008 Washington D.C. (US)

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    Kloster Santa María de Sijena

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  • Die medizinische Einrichtung hat einen getrennten Eingang an der Ostseite. Eine Pergola aus Betonfertigteilen empfängt die Klienten.

    Übernachtungsschutz und medizinische Einrichtung in München

    Wohnungen für Obdachlose sind oft aus Containern aufgestapelt. Auch der Übernachtungsschutz von Hild und K nutzt die Vorzüge der Vorfertigung. Mit liebevollen Details hat das Münchner Büro jedoch einen robusten Bau geschaffen, der Wärme und Heimatgefühl vermittelt.